HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 1993 verfeinert, hinsichtlich des Stichwörterkorpus wur- den umfangreiche Vorstudien getrieben, um die einzelnen Bereiche untereinander abzugrenzen (Artikel) bzw. zu vernetzen. Definitiv abgeschlossen sind die provisorischen Stichwortlisten der Berei- che «Familien» (FAM), «Dynastien» (DYN) und der dreiteiligen Liste «Orte» (GEO Ausland, GEO In- land, GEO Gemeinden). Sie wurden vom Wissen- schaftlichen Beirat im Berichtsjahr 1993 geneh- migt. Die Arbeit an diesen provisorischen Listen wird jedoch planmässig weitergeführt. Damit sind in Bezug auf die Raumplanung des Lexikons ca. 40% des Lexikons belegt. Die entsprechenden Arti- kel können in die Produktion gehen. Die im Herbst 1992 angelaufene Umfrage zwecks Rekrutierung von Autoren und Autorinnen wurde im Berichtsjahr auf breiter Ebene fortgeführt. Es bestätigte sich dabei die Vermutung, dass trotz ei- ner ansehnlichen Anzahl von interessierten Auto- ren/innen wichtige Gebiete personell kaum abge- deckt werden können, ganz abgesehen davon, dass viele Gebiete der liechtensteinischen Geschichte von der Forschung nicht bearbeitet worden sind. Um diesen Mängeln nach Möglichkeit abzuhelfen, hat die Redaktion im Berichtsjahr ein «grenzüber- greifendes Seminar» initiiert und zuhanden der in- volvierten Fachleute und wissenschaftlichen Insti- tute ein Projekt mit Kostenvoranschlag ausgearbei- tet. Dieses in den Gesamtrahmen «Liechtenstein- relevante Hochschulforschung» eingebettete Semi- nar soll es ermöglichen, in Zusammenarbeit mit den Historischen Instituten der Universitäten Frei- burg, Innsbruck, Salzburg, Wien und Zürich uner- forschte Bereiche der liechtensteinischen Geschich- te anzugehen, Grundlagen für weitergehende For- schungen bereitzustellen und in zweiter Linie Auto- ren/innen zu rekrutieren, die unter kompetenter wissenschaftlicher Betreuung und Beratung Artikel verfassen. Die Kontakte zum Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) waren sporadisch. Die vom Redak- tor des HLFL verfassten Artikel über liechtensteini- sche und andere Themen für das «Historische Lexi- kon der Schweiz» wurden gemäss den Richtlinien weiterbearbeitet. Im Oktober besuchte die HLS-Zentralredaktion 
in Bern auf Einladung der HLFL- Redaktion in Triesen, die damit gegenüber dem HLS einen Dank für die Unterstützung und Hilfelei- stung ausdrücken wollte, das Fürstentum Liechten- stein. Die Gäste besuchten u.a. das Walsermuseum Triesenberg, die Ausgrabungsstätte Kirchhügel Bendern und die Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein. Für die kompetenten Führungen sei an dieser Stelle den Herren Josef Eberle (Triesen- berg), Dr. Georg Malin (Mauren) und Dr. Uwe Wiec- zorek (Vaduz) bestens gedankt. - Der HLFL-Redak- tor stattete dem Bündner «Lexicon istoric ru- mantsch» (LIR) in Bonaduz (Redaktor Dr. Adolf Gollenberg) einen Arbeitsbesuch ab. Die Redaktion des Historischen Lexikons dankt an dieser Stelle allen an der Schaffung des Lexikons beteiligten Kräften, der Trägerschaft (Vorstand des Historischen Vereins), dem Wissenschaftlichen Bei- rat und den wissenschaftlichen Beratern/innen, den Autoren/innen, dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) und seinem Chefredaktor Dr. Marco Jorio für die dankbar entgegengenommene Unter- stützung und Hilfestellung. Zu Dank verpflichtet ist die Redaktion zudem der Fürstlichen Regierung, vielen Einzelpersonen, dem Liechtensteiner Na- menbuch, dem Frauenprojekt sowie Frau Sandra Wenaweser, Geschäftsführerin des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, für Un- terstützung und die für ein wissenschaftliches Pro- jekt unerlässliche geistige Auseinandersetzung. AUSBLICK Gemäss der internen redaktionellen Zeit- und Ar- beitsplanung wird das kommende Jahr 1994 von abschliessenden Arbeiten geprägt sein, die ent- sprechend Projektplanung gleichzeitig den Start in die zweite Phase des «Historischen Lexikons für das Fürstentum Liechtenstein» ermöglichen, die Etappe der Artikelproduktion. Die Stichwortlisten «Sachartikel» (TEM) und «Biographien» (BIO) sol- len bis Ende 1994 abgeschlossen sein, womit bis dahin alle Listen vorliegen. Vorgängig werden Mu- sterartikel geschaffen, die redaktionellen Richt- 371
        

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