reich von Volker Press) und Harald Wanger (Ge- meinden Gamprin, Schaan, Kirche). Die Universi- tätsprofessoren Urs Altermatt (Freiburg), Brigitte Mazohl-Wallnig (Innsbruck), Volker Reinhardt (Freiburg) und Anton Staudinger (Wien) werden wissenschaftliche Beratungen im Zusammenhang mit dem weiter unten erwähnten, in Planung be- findlichen Universitätsseminar übernehmen. Für die Bereitschaft zur Mitarbeit sei allen diesen Per- sonen gedankt. Die Qualität des Historischen Lexi- kons ist ganz wesentlich von der Kompetenz und dem Engagement der wissenschaftlichen Bera- ter/innen abhängig. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auch der am 16. Oktober 1993 allzufrüh verstorbene Prof. Volker Press (Universität Tübingen) zu erwäh- nen, der die liechtensteinische Geschichtsfor- schung in den letzten Jahren entscheidend geför- dert und mitgetragen hat. Volker Press war wissen- schaftlicher Berater des Historischen Lexikons und in dieser Eigenschaft einer der uneigennützigsten, wichtigsten und aktivsten Ratgeber der Redaktion. Von Anfang an hat er engen Anteil genommen und gleich beim Start des Projektes ausführlich dazu Stellung genommen. Seine Unterstützung, seine kompetenten Hinweise und Ratschläge sowie seine engagierte Mithilfe bei der Autorensuche werden der Redaktion sehr fehlen. DIE REDAKTION Die vielfältigen Arbeiten der Redaktion teilten sich in die beiden Hauptbereiche Administration und Redaktion. Die administrativen Sekretariatsarbeiten der Re- daktion sind im Zusammenhang mit der durchge- führten Autorenumfrage und den damit verbunde- nen schriftlichen und zahlreichen mündlichen Rückfragen stark gestiegen. Ein nicht unbeträcht- licher Teil der Arbeitszeit musste ausserdem für Sitzungen und Besprechungen mit Personen, die sich über die Bedingungen einer Autorschaft infor- mieren wollten, sowie für die damit zusammen- hängenden Vorbereitungen eingesetzt werden. 
Laufende Arbeiten wie die Erfassung von Literatur und Quellen wurden im Rahmen der Möglichkeiten weitergeführt. Der Redaktor machte verschiedene Archivbesuche und wertete über eine längere Zeit die Unterlagen im Zivilstandsamt aus (Familien, Personen). Des weiteren leistete die Redaktion des Historischen Lexikons auf entsprechende Anfragen hin Hilfestellung und Beratung auf dem Feld der Lokalgeschichte. Die Presse wurde über den Fort- gang der Arbeiten am Lexikon informiert. Auf Ein- ladung des «Historischen Lexikons der Schweiz» (HLS) verfasste der Redaktor des HLFL einen Arti- kel über Planung, Zielsetzung und Fortgang des Projektes «Historisches Lexikon für das Fürsten- tum Liechtenstein» (HLFL). Der Redaktor beteiligte sich im Berichtsjahr 1993 an Publikationen, hielt Vorträge zu Themen der liechtensteinischen Ge- schichte und gab Stellungnahmen ab. Erwähnt sei nur die Teilnahme des Redaktors an der zweitägi- gen Veranstaltung «Peter-Kaiser-Vortrag» des Liechtenstein-Instituts in Bendern. Die weiteren redaktionellen Arbeiten bewegten sich schwerpunktmässig in den Bereichen der Er- stellung der konzeptionellen Papiere, der Erfas- sung des Stichwörterkorpus und der redaktionellen Richtlinien. Die Schaffung der EDV-Grundlagen für eine historische Datenbank wurde im Berichtsjahr weitergeführt, die Beschaffung der Hardware aber auf anfangs 1994 verschoben. Die Datenbank-Soft- ware wurde teilweise praktisch erprobt, die EDV- Infrastruktur in der Redaktion auf neuen Stand ge- bracht (Software). Die konzeptionelle Arbeit im engeren Sinne betraf in erster Linie das Grundlagenpapier für die Artikelkategorie «Sachstichwörter/Sachartikel» (TEM), das sich vereinbarungsgemäss auf die Grundlagen des entsprechenden HLS-Papiers stützt. Das Konzept wurde vom Wissenschaftlichen Beirat genehmigt und von der Trägerschaft abge- segnet. Damit sind alle Konzepte vorerst unter Dach und Fach. Sie werden im Verlaufe der weite- ren Arbeiten entsprechend den Erfordernissen und aufgrund der Erfahrungen angepasst werden. Für die Erstellung und Bereinigung der betreffenden Stichwortlisten TEM wurde ein Raster erstellt und 370
        

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