HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 1993 Historisches Lexikon für das Fürstentum Liechtenstein: Tätigkeitsbericht 1993 ALLGEMEINES Die Arbeiten am «Historischen Lexikon für das Fürstentum Liechtenstein» (HLFL) gingen im Be- richtsjahr 1993 im wesentlichen planmässig voran, so dass die gewünschten Fortschritte erreicht wer- den konnten. Die Zielsetzungen für 1993 betrafen die Beendigung der konzeptionellen Arbeiten (Kon- zepte), die weitere Vorbereitung der Stichwortli- sten, die Bereitstellung der ersten Version der Da- tenbankstruktur (EDV) und damit verbunden eine erste probeweise Aufnahme der Artikelproduktion gegen Ende Jahr. Aus finanziellen und sachlichen Erwägungen wurde die Beschaffung der notwendi- gen Hardware verschoben, so dass die praktische Gesamterprobung der Datenbank-Software für 1994 vorgesehen ist. Das HLFL war, abgesehen von den freien Mitarbeitern (Beirat, Berater, Autoren), wie bisher ein Einmannbetrieb. DIE TRÄGERSCHAFT Die Trägerschaft des Historischen Lexikons (HLFL), der Vorstand des Historischen Vereins, behandelte die das Lexikon betreffenden Geschäfte in seinen ordentlichen Sitzungen. Er genehmigte die von der Redaktion vorgelegten und juristisch geprüften Au- torenverträge und legte die Autorenentschädigun- gen für die Abfassung von Artikeln fest (Grundbe- trag, Zeilenhonorar). Des weiteren bestätigte er die Wahl der von der Redaktion vorgeschlagenen und vom Wissenschaftlichen Beirat gewählten Perso- nen zu wissenschaftlichen Beratern des Lexikons. Ausserdem nahm er die von der Redaktion vorge- legten und vom Wissenschaftlichen Beirat geneh- migten Konzeptpapiere in befürwortendem Sinne zur Kenntnis. Schliesslich genehmigte er den von der Redaktion vorgelegten Zeit- und Arbeitsplan für das Jahr 1994. Die Kontakte der Redaktion zur Trägerschaft liefen in der Regel über die Geschäfts- stelle des Historischen Vereins (Frau Sandra Wena- weser) oder Dr. Rupert Quaderer, Vorstandsmit- glied des Vereins und Vorsitzender des Wissen- schaftlichen Beirates. 
DIE BERATENDEN GREMIEN Der Wissenschaftliche Beirat des «Historischen Le- xikons für das Fürstentum Liechtenstein» traf sich im Berichtsjahr 1993 zu zwei Arbeitssitzungen (Juli, Dezember), an denen er die von der Redak- tion vorgelegten Sachfragen diskutierte. Haupttrak- tanden der Sitzungen waren ein konzeptionelles Papier und verschiedene Stichwortlisten. - Im Juli 1993 diskutierte und genehmigte er das Grundla- genkonzept TEM (Kategorie Sachstichwörter) so- wie die Stichwortlisten der Bereiche DYN (Dyna- stien), GEO Gemeinden und GEO Ausland. In der Dezembersitzung befasste er sich mit den vorgeleg- ten Stichwortlisten der Bereiche GEO Inland und FAM (Familien), die mit Änderungen gutgeheissen wurden. Anschliessend an die Dezembersitzung besichtigten die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates das Mehrzweckgebäude der Landesver- waltung in Triesen, wo u.a. das «Historische Lexi- kon für das Fürstentum Liechtenstein» und andere liechtensteinische, im wissenschaftlich-kulturellen Bereich aktive Projekte beheimatet sind. Die Bei- räte wurden auch zu anderen historischen Veran- staltungen in Liechtenstein eingeladen. Einzelne wissenschaftliche Berater/innen wurden bei Sonderfragen und Einzelproblemen in ihren Spezialgebieten konsultiert. Die Beratungen betra- fen konzeptionelle Fragen und solche hinsichtlich der Stichwörter. Einzelne Entwürfe wurden wis- senschaftlichen Berater/innen zur Vernehmlassung und Begutachtung zugeschickt. - Im Berichtsjahr 1993 wurden zusätzliche wissenschaftliche Berater gewählt. Es handelt sich dabei (in alphabetischer Reihenfolge) um Fürstl. Rat Robert Allgäuer (Ver- antwortungsgebiete: Verlagsfragen, Illustration), Fürstl. Rat Hans Brunhart (Internationale Bezie- hungen, Aussenpolitik, Staatswesen), Dr. Volker Rheinberger (Wissenschaft, Technik, Forschung), Dr. Herbert Wille (Rechtswesen, Justiz, Staatswe- sen), Lic. phil. Kindle Konrad (Triesen, 17/18. Jh.), Prof. Dr. Martin Graham (Schule, Bildung), Dr. Felix Näscher (Umwelt, Waldwirtschaft), Fürstl. Geistl. Rat Franz Näscher (Kirchengeschichte, kirchl. Per- sonen), Prof. Dr. Dieter Stievermann (Aufgabenbe- 369
        

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