WHITING, ARTHUR BATTELLE 
DIE SECOND NEW ENGLAND SCHOOL (geb. in Cambridge, Massachusetts, am 20. Juni 1861; gest. in Beverly, Massachusetts am 20. Juli 1936) war ein angesehener Komponist und ein Mit- glied der Second New England School. Besonders bekannt war er wegen seinen Klavierwerken. Seine ersten Kompositionsstudien absolvierte er bei Chadwick. Danach studierte er von 1883 bis 1885 bei Rheinberger. Obwohl er kein Universitätspro- fessor war wie Chadwick, Parker und andere Kolle- gen, gab er an verschiedenen Universitäten Lehr- konzerte. Im Jahre 1911 begann er eine Reihe von Aufführungen früher Musik, die einen bedeutenden Anstoss für die spätere Bewegung in Musikerkrei- sen gaben. WHITNEY, WILLIAM (Boston), der im Schuljahr 1884-85 bei Rheinber- ger studierte, könnte William L. Whitney sein, der ab den 1880er Jahren bis nach der Jahrhundert- wende am New England Conservatory of Music Ge- sang unterrichtete. WOLLE, JOHANN FRIEDRICH (geb. in Bethlehem, Pennsylvania, am 4. April 1863; gest. in Bethlehem am 12. Januar 1933) stu- dierte im Studienjahr 1884-85 bei Rheinberger und kehrte dann nach Bethlehem zurück. Dort war er von 1885 bis 1905 als Organist in der «Moravian Church» und von 1882 bis 1892 als Dirigent der «Choral Union» tätig. Im Jahre 1900 gründete er den Bethlehem Bach Chor, einen der berühmtesten Chöre des Landes. Wolle dirigierte die ersten voll- ständigen Aufführungen der «H-moll Messe» und der «Johannespassion» von Johann Sebastian Bach. 
war eine Gruppe von Komponisten in New Eng- land, vor allem in Boston, die auch unter den Be- zeichnungen «Boston Academics» oder «Boston Classicists» bekannt waren. Sie waren alle hoch- qualifizierte Komponisten, die in der internationa- len (d. h. europäischen) Tradition arbeiteten. Die wichtigsten Mitglieder der Gruppe (John Knowles Paine, George Whitefield Chadwick, Horatio Parker und Arthur Batteile Whiting) wurden in Deutsch- land ausgebildet wie viele andere ihrer Zeitgenos- sen. Arthur Foote und Mrs. H.H.A. (Amy) Beach waren die einzigen prominenten Komponisten in der Gruppe, die ausschliesslich in Amerika ausge- bildet worden waren. Für ihre Lehrtätigkeit an her- vorragenden Bildungsstätten verdienen Paine (Harvard), Chadwick (New England Conservatory) und Parker (Yale) besondere Beachtung. In den Jahren vor dem ersten Weltkrieg waren diese Kom- ponisten die angesehensten, da ihre Werke landes- weit häufiger als andere aufgeführt wurden. Während des Krieges geriet Musik von in Deutsch- land ausgebildeten Musikern ausser Mode, teilwei- se aufgrund des politischen Klimas, teilweise auf- grund des sich ändernden Geschmacks. Erst seit den späten 1970er Jahren ist ihre Musik wieder regelmässig an Aufführungen oder auf Neuaufnah- men zu hören. 334
        

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