1940) beendete sein Studium an der Harvard Uni- versity im Jahre 1893 und studierte von 1894 bis 1896 in Boston bei Chadwick und Carl Baermann Musik. Nach weiteren Studien bei Rheinberger (1896-1898) unterrichtete er Harmonie- und Kom- positionslehre am New England Conservatory (1900-1902) und an Harvard (1903-1907). Seine Oper «The Pipe of Desire» war die erste amerikani- sche Oper, die an New Yorks Metropolitan Opera (1910) aufgeführt wurde. FICKENSCHER, ARTHUR (geb. in Aurora, Illinois, am 9. März 1871; gest. in San Francisco am 15. April 1954) studierte von 1889 bis 1892 in München. In den folgenden Jah- ren begleitete er David Bispham und Ernestine Schumann-Heink auf Tourneen, unterrichtete in Berlin, New York und San Francisco und schuf sich einen Namen als Pianist. Von 1920 bis 1941 stand er der Musikabteilung der University of Virgiana in Charlottesville vor. Er komponierte zahlreiche Stücke und wurde für die Erfindung des «Polytone» bekannt. Das Instrument kann eine Oktave in 60 Töne einteilen. GÖHL, JAKOB wird als Student aus Columbus (vermutlich Ohio) aufgeführt, der zwischen 1883 und 1885 bei Rhein- berger studierte. Weitere Angaben konnten bisher nicht eruiert werden. GOODRICH, JOHN WALLACE (geb. in Newton, Massachusetts, am 27. Mai 1871; gest. in Boston am 6. Juni 1952) studierte von 1894 bis 1895 bei Rheinberger. Er lehrte am New England Conservatory von 1897 bis 1942. 1907 wurde er zum Dekan und nach Chadwicks Tod im Jahre 1931 zum Rektor des Konservatoriums er- nannt. 
GORDON WELD, ARTHUR CYRIL (geb. in Boston, Massachusetts, am 4. März 1862, gest. in West Point, New York, am 11. Oktober 1914) studierte Musik in Berlin und Dresden, bevor er 1884 ein Schüler Rheinbergers wurde. Nach dreijährigem Studium in München kehrte er in die Vereinigten Staaten zurück, wo zahlreiche Kompo- sitionen, die er als Student geschaffen hatte, in den folgenden Jahren aufgeführt wurden. Am besten bekannt war er als Dirigent der H.W. Savage Opera Company, einer einflussreichen Tourneegruppe. MALE, PHILIP (geb. in Norwich, Vermont, am 5. März 1854; gest. in Boston am 30. November 1934) schloss 1876 an der Yale University ab und wurde vier Jahre später Anwalt. Von 1882 bis 1887 studierte er in Europa Musik: zuerst in Berlin, dann in München (1884-85), dann in Stuttgart und schliesslich in Pa- ris. Er schrieb vielbeachtete und tiefgehende Re- zensionen für die Tagespresse und Musikzeitschrif- ten in Bosten, wodurch er einer der bedeutendsten Musikkritiker Amerikas wurde. Während Jahr- zehnten verfasste er die Programmhefte für Bo- stons Symphonie-Orchester, mit denen er den Stan- dard für solche Publikationen setzte. HOMER, SIDNEY (geb. in Boston am 9. Dezember 1864; gest. in Win- ter Park, Florida, am 10. Juli 1953) studierte zuerst bei Chadwick, der ihn mit einem Empfehlungs- schreiben zu Rheinberger schickte. Homer studier- te drei Jahre bei Rheinberger. 1895 heiratete er Louise Beatty, eine berühmte Altistin, die unter dem Namen Louise Homer, einer der grössten Stars des «Goldenen Zeitalters» an der Metropolitan Opera (in New York) wurde. Sidney Homer wurde vor allem für seine rund 100 publizierten Lieder und seine unterhaltsame Autobiographie «Meine Frau und Ich» bekannt. 332
        

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