1849d mit Absenken und Erneuern der Keller- decken und der Stubenböden entstammen. Der Kachelofen ist 1940i neu gesetzt worden (Abb. 14), er temperiert mit der einen Seite die ebenstube. Die Küche und die darüberliegende Kammer sind modernisiert. Die grosse und die kleine Kammer über den Stuben weisen lediglich Wandverkleidun- gen aus vertikalen Brettern und viertelstabbesäum- ten Deckleisten auf (Abb. 15). Die über einem Un- terzug liegenden und mittels Keillade gespannten Deckendielen bilden zugleich den Gehboden des Dachgeschosses, deren Stossfugen sind sekundär mit unprofilierten Deckleisten geschlossen. Die Wandverkleidungen und Sprossenfenster mögen der Baumassnahme von 1849 entstammen, nicht ausgeschlossen ist aber auch ein Baudatum 1827 
BAUGESCHlCHTLICHES ZUR HOFSTÄTTE NR. 37 1 ESCHEN PETER ALBERTIN Abb. 16: Wohnhaus-West- fassade; schmucker Rund- schindelschirm, Sprossen- fenster und Klappläden des 19. 
Jahrhunderts; Dachstuhl mit ziergesäg- ten Flugsparren-Schuhen von 1827d. anlässlich der Dachstuhlerneuerung. Die Kammer- türen sind um die letzte Jahrhundertwende erneu- ert worden. DIE FASSADEN Die freistehenden Fassaden des Wohnhauses tra- gen einen schmucken Rundschindelschirm, mit Zahnschnittfries und Regenabwurf über den Fen- stern. Die Gwettköpfe des Strickbaues sind mit Brettern eingekleidet (Abb. 16). Mit unserer Unter- 9) Albertin, Peter: ßaugeschichtliches zur Hofstätte Hintergasse 35-37 in Vaduz. In: JBL 91 (1992). S. 7-50, besonders S. 28 und 29. 291
        

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