hierzulande im 18./19. Jahrhundert erreichter Ge- winn an Wohnlichkeit und Brandschutz. DERINNENAUSBAU Der Innenausbau der Stuben und Kammern zeigt sich in schlichter, ortsüblicher Manier des 19. 
Jahr- hunderts. In der Stube und der ebenstube tragen Wände und Decken einheitlich gestemmte Täfer mit stumpfen Füllungen und mit einem Viertelstab besäumte Friese, allesamt naturfarben belassen (Abb. 12). Die beiden Türen zur Nebenstube sind in für die Mitte des 19. Jahrhunderts signifikanter Art gestemmt und mit schmucken Schippenbändern, Knauf und Klinke beschlagen (Abb. 13).9 In der Stube weist eine Schmutzspur entlang der West- und Nordwand auf eine einstige Eckbank. Der ge- samte Innenausbau der Stube mag samt den ange- schlagenen Sprossenfenstern den Baumassnahmen Abb. 12: Stube mit Innen- ausbau und signifikanter Tür zur Nebenstube von 1849d. Abb. 13: Die geräumige, helle Stube mit Innenaus- bau und Sprossenfenstern von 1849d; entlang der West-und Nordwand Schmutzspuren einer ein- stigen Eckbank. Abb. 14: Wohnhaus, Stube; Kachelofen und Stubentür (links) von 1940i. Abb. 15: Grosse Kammer mit schlichtem Innenaus- bau und Sprossenfenstern von 1849 [oder 1827]. 290
        

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