MÜNZFUNDE VOM LUTZAGÜETLI / GEMEINDE GAMPRIN HANSJÖRG BREM Katalog der Fundstücke Vielleicht scheint es auf den ersten Blick überflüs- sig, die bereits mehrfach publizierten Altfunde vom Lutzagüetli hier nochmals wiederzugeben, doch hat gerade die Arbeit an diesem Material gezeigt, dass nur ein konsequent bebilderter und detaillier- ter Katalog Verwechslungen, Verluste und Fehl- interpretationen auf die Dauer wirkungsvoll ver- hindern kann. Beweis dafür ist die bedauerliche Tatsache, dass schon zur nicht allzu lange zurück- liegenden Arbeit von Overbeck häufig keine sichere Konkordanz mehr erstellt werden konnte. Wir - das heisst B. Hedinger, H. Frommelt, E. Pepic, S. Vonbank und der Schreibende - haben in mehre- ren Durchgängen die gesamte publizierte und un- publizierte Dokumentation und die im Landesmu- seum sowie der Archäologie vorhandenen Stücke zusammenzubringen versucht. Bei einigen Münzen konnte nur noch aus der Erhaltung bzw. deutlichen Brandspuren auf den Fundort geschlossen werden. In Zukunft muss dieser Katalog als das 1993 noch Mögliche an sicheren Zuweisungen angesehen werden. Wir verzichten konsequent auf genaue Fundort- und Finderangaben. Die Gründe dafür sind - zu- mindest im Fürstentum Liechtenstein - nicht mehr anzugeben. Die entsprechenden Informationen, die für historische und numismatische Fragen ohnehin nicht relevant sind, lassen sich auf begründetes Ge- such bei der Amtsstelle erhalten. Der Katalog orientiert sich anhand der grösseren Fundkomplexe, wie sie die Archäologie Liechten- stein in diesem Bereich unterscheidet: Lutzagüetli: 1. Grabungen 1937 2. Grabungen 1944/1945 3. Zufallsfunde ca. 1933 bis ca. 1986 4. Raubgrabungen 1987, durch Sicherheitskorps beschlagnahmtes Material. 
VORBEMERKUNG Für die Anordnung und die Abkürzungen wurde das bereits 1990 verwen- dete Schema gebraucht, vgl. JBL Bd. 88 (1990), S. 177-178. In den Rubri- ken Abgegriffenheit (Um- laufspuren) und Korrosion bedeutet die jeweils erste Zahl den Wert für die Vor- derseite, die zweite den- jenigen für die Rückseite. ABKÜRZUNGEN Material: Die Angaben beruhen nicht auf Analy- sen sondern weisen auf das theoretisch verwende- te Metall hin. Die Antoni- niane der zweiten Hälfte des 3. Jhs. n.Chr. bestehen tatsächlich alle aus einer Legierung mit weniger als 10% Silbergehalt. AE «Aes» (Bronze, Kupfer, Messing) AR Silber Rs. Rückseite (Oberstempel) Vs. Vorderseite (Unterstempel) Salumbs: 1. Einzelfund 225
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.