Prägeherr Lug Tic Med Rom Sis 
Ser Kyz Ant 
Trip 
Unbe- stimmt/ unsicher Valerianus 1 Gallienus u. Gallienus f. Salonina 
3 12+3? ~1? 
_ _ Claudius II. Gothicus 1? 
4+1? 1 1 3 Quintillus 
1 Aurelianus 4 10+3? 
6+2? 4+1? 3 
—j 2 Divus Claudius II. ~~1 Tacitus ~5 5 1 Florianus 
1 ~1? 
1? Probus 
22 2? 20+2? 7+1? 
g Aurelianus oder Probus 1 Carus 
4 
_ Carinus 5 1 Carus u. Carinus für Numerianus ~1 
1 
1 Diocletianus 3 3+1? Maximianus 2 
1 1? 2 Unbestimmt 
34 Gesamtzahl 5 
42 14+7? 60+9? 
12+3? 1? 
4+1? 3 1 55 des 3. Jhs. sind nur mit wenigen Grossmünzen ver- treten, während die Masse der Stücke aus einer relativ kurzen Zeitspanne zwischen 260 und 290 n.Chr. stammt. Obwohl wir ja oben bereits betont haben, dass vorläufig offen bleiben muss, wie es zu dieser Anhäufung kam, ist der Hinweis hier ange- bracht, dass die Zusammensetzung der Funde vom Lutzagüetli an die Münzreihen anderer Fundpunk- te in der näheren und weiteren Umgebung erin- nert. Gemeinsames Merkmal dieser Fundorte ist häufig ihre Lage auf Bergkuppen, weshalb häufig der generelle Begriff «Höhensiedlung» dafür ver- wendet wird. Aus Sicht der Münzfunde bieten sich einerseits die bei Overbeck aufgeführten Beispiele an6 - aber auch etwa kürzlich publizierte Münzfun- de wie diejenigen vom Üetliberg bei Zürich7. Ein Vergleich zeigt allerdings das Fehlen von Prägun- gen der gallischen Kaiser der Jahre 260-274 auf dem Lutzagüetli, die offensichtlich nicht oder nur selten ins Rheintal gelangt sind. Da wir nicht wis- sen, wie die Münzmenge auf dem Lutzagüetli zu- 
Tabelle 2: Die römischen Fundmünzen vom Lutza- güetli, Gemeinde Gamprin, FL: Prägestätten der Münzen des 3. Jhs. n.Chr. (nur Antoniniane). Abkürzungen, in Klammer der heutige Ortsname bzw. Land: Lug = Lugdunum (Lyon) Tic = Ticinum (Pavia) Med = Mediolanum (Mailand) Rom = Roma (Rom) Sis = Siscia (Sisak, Kroatien) Ser = Serdica (Sofia, Bulgarien) Kyz = Kyzikos (Türkei) Ant = Antiochia (Syrien) Trip = Tripolis (Lybien) 222
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.