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j^rt, ^y6" Brief Martin Ritters an von Imhof, 28. Novem- ber 1918 
Vaduz!,] 28. XI. 18 Hochwohlgeborener Herr Baron! Unter Bezugnahme auf Ihre Mitteilung v. 23. des [Monats] beehre ich mich!,] Ihnen höflich bekannt zu geben, dass ich nicht bereit bin, die Stelle, an welcher ich durch den Willen des Landtages stehe, zu ver- lassen, bis ein allfälliger anderer Beschluss des Landtages vorliegt. Ich nehme an, dass die Entscheidung in Wien gegen Ihren Willen so er- folgte!,] und möchte ver- meiden, dass Sie aus der- selben ev[entuell] grosse Unannehmlichkeiten haben. Die Stimmung im Lande ist, wovon Sie sich überzeugen werden, trotz heftigster vor kaum einem Mittel zurückschreckender Agitation zum weitaus grössten Teile eine solche, dass eine Geschäftsüber- nahme durch Sie und ein [In-den-Winkelstellen] des Vollzugsausschusses nicht 
geduldet würde und schwere Ruhestörungen und Ausschreitungen zur Folge hätten. Ich weiss, dass Sie das nicht wollen. Die Herren!,] die den Fürsten, entgegen dem einstimmigen Beschlüsse seiner ständigen Räte zu der kundgegebenen Stel- lungnahme bestimmten, haben eine schwere Ver- antwortung auf sich gela- den. Nun muss die Sache, die sich sonst ruhig abge- wickelt hätte, ihren Lauf so nehmen. Ein Zurück gibt es nicht; auf dem einmal eingenommenen Platze, komme was da wolle auszuharren, ist Ehrensache. Ich bin selbstverständlich auch zu einer Rücksprache mit Ihnen!,] eventuelfl] in Ihrer Wohnung!,] bereit und zeichne mit dem Ausdruck vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebenster Dr. Ritter Vorsitzender] dies] Vollz[ugs-]Aussch[usses] 206
        

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