DAS HAUS BAYERN - ZEHN JAHRHUNDERTE WITTELSBACHISCHE GESCHICHTE / VOLKER PRESS ZUR VERMÄHLUNG SEINER DURCHLAUCHT DES ERRPRINZEN ALOIS VON UND ZU LIECHTENSTEIN MIT IHRER KÖNIGLICHEN HOHEIT HERZOGIN SOPHIE IN RAYERN Am 3. Juli 1993 haben sich Erbprinz Alois und Herzogin Sophie in der Pfarrkirche zu St. Florin in Vaduz die Hand zum Ehebund gereicht. Um der liechtensteinischen Bevölkerung die Ge- schichte der Familie der Herzogin näher zu brin- gen, hat Professor Dr. Volker Press auf Ersuchen des Historischen Vereins für das Fürstentum Liech- tenstein die Geschichte des Hauses Wittelsbach dargestellt. Im nachfolgenden Beitrag «Das Haus Bayern - Zehn Jahrhunderte Wittelsbachische Ge- schichte» zeichnet Professor Press, Autor grundle- gender Beiträge zur Geschichte von Haus und Land Liechtenstein, die Geschicke der Vorfahren der Erbprinzessin. Diese haben als Herzöge von Bay- ern und Pfalzgrafen bei Rhein regiert und die Ge- schichte Mitteleuropas mitgestaltet. Die Liechtenstein und Wittelsbacher zählen zu den ältesten europäischen Adelsfamilien. Für das Sig- net zur Vermählung des Erbprinzenpaares wurden die Herzschilder aus den Wappen der beiden Häu- ser verwendet, ein Symbol der Verbindung zweier traditionsreicher, bedeutender Geschlechter. Die Hochzeit war nicht nur ein Höhepunkt im Le- ben des Erbprinzenpaares sondern auch mit Blick auf die staatliche Gemeinschaft ein bedeutender Akt der liechtensteinischen Geschichte. Unsere Verfassung verankert die Staatsgewalt im Fürsten und im Volke. Sie beide bilden eine unzertrennliche Schicksalsgemeinschaft. Die erbliche Thronfolge ist dem Hause Liechtenstein zuerkannt, die fürstliche Familie damit auf Dauer ausgezeichnet. Der Fürst als Glied eines erblichen Hauses verkörpert das Dauernde im Staate. Er bringt traditionelles Erbe ein und gibt es weiter. 
Die Vermählung des Erbprinzenpaares ist ein Zei- chen von Kontinuität und Zukunft zugleich. Unsere besten Wünsche und Hoffnungen sind nicht nur auf das persönliche Wohl des Paares gerichtet, sondern auch auf den Bestand unseres Staates, die «Erb- monarchie auf parlamentarischer und demokrati- scher Grundlage». Dr. Alois Ospelt Vorsitzender des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein. 143
        

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