in der benachbarten Region bekannt zu machen, wurde die Presse über das Projekt orientiert. Der Redaktor beteiligte sich 1992 an mehreren histori- schen Publikationen, hielt Vorträge zu Themen der liechtensteinischen Geschichte und referierte über das Historische Lexikon. Die Vorarbeiten für eine historische Datenbank, welche die Redigierung der Artikel, die Erfassung der Literatur und später die umfassende Erschlies- sung der historischen Daten ermöglichen wird, konnten 1992 abgeschlossen werden. Zusammen mit den beauftragten Software-Ingenieuren be- suchte der Redaktor im September das Historische Lexikon der Schweiz in Bern, um die dort verwen- deten Programme kennenzulernen. Ebenfalls 1992 wurde eine neue Version des Redaktionsprogram- mes installiert. Sie ermöglicht den effizienten Auf- bau und die Verwaltung der Stichwörterlisten. Die Arbeiten an den Konzepten betrafen in erster Linie die Entwürfe für die Grundlagenpapiere der Kategorien «Geographie» (Teile Inland, Ausland, Gemeinden), «Dynastien», «Familien» und «Bio- graphien». Die weitere Erfassung des aus mehre- ren tausend Begriffen bestehenden Stichwörterkor- pus ging, weil sich die Redaktion auf keinerlei Vor- arbeiten o.ä. stützen kann, langsam voran. Abge- schlossen sind die jedoch wenige Lemmata umfas- senden Listen der Bereiche «Gemeinden» und «Dynastien». Die «Familien» wurden auf der Grundlage des entsprechenden Konzeptes anhand der Literatur, Quellen und Zivilstandsregister in aufwendiger Arbeit soweit möglich vollständig er- fasst; diese ca. 1500 Lemmata umfassende Liste wird bereinigt und überarbeitet. Die Stichwörter des Bereiches «Ausland» liegen grossenteils vor, werden aber im einzelnen noch geprüft. Teilweise wurden in dieser Phase wissenschaftliche Bera- ter/innen bei grundsätzlichen oder sachlichen Ein- zelfragen konsultiert. Die einzelnen Konzeptteile werden im Verlaufe der weiteren Arbeiten den Er- fordernissen und aufgrund der Erfahrungen ange- passt. Die Erstellung der Stichwortliste ist, weil ent- sprechend der Kleinräumigkeit des erfassten Ge- bietes ein ausserordentlich feingliedriger Raster 
angelegt und manche terra incognita durchforscht werden muss, ein zeit- und arbeitsaufwendiger re- daktioneller Bereich. Die Stichwortlisten können erst nach Vorliegen der genehmigten Konzepte de- finitiv aufgebaut werden. In der zweiten Jahreshälfte gab die Redaktion für den internen Gebrauch verschiedene Probeartikel in den Bereichen Familien und Biographien in Auf- trag. Sie dienten der praktischen Erprobung der Konzepte. Es zeigte sich, dass dem Autor aus ver- schiedenen Gründen ein gewisser Freiraum zu ge- währen ist und dass die konzeptionellen Korsette (Schemata) nicht zu straff geschnürt sein dürfen. Hinsichtlich der Rekrutierung von Autoren und Au- torinnen wurde im Herbst 1992 eine Umfrage vor- bereitet, die gegen Jahresende gestartet wurde und im Frühjahr 1993 abgeschlossen sein wird. Die Umfrage dient neben der Gewinnung von Mitarbei- terinnen und Mitarbeitern auch der Feststellung je- ner historischen Gebiete, für welche die Rekrutie- rung von Autoren/innen schwierig bis unmöglich sein wird. Hier wird die Redaktion entsprechende Vorkehrungen zu treffen haben. Die Kontakte zum Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) waren sporadisch und beschränkten sich direkt auf einige Arbeitsbesuche des Redaktors in Bern. Diese Direktkontakte sollen im kommen- den Jahr 1993 verstärkt werden. Das Historische Lexikon für das Fürstentum Liechtenstein lieferte dem HLS die Artikel über die liechtensteinischen Gemeinden und denjenigen über Liechtenstein im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Die Redaktion des Historischen Lexikons dankt an dieser Stelle allen an der Schaffung des Lexikons beteiligten Kräften, dem Vorstand des Historischen Vereins als der Trägerschaft, dem Wissenschaft- lichen Beirat, den wissenschaftlichen Berater/in- nen und dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS), besonders dem Chefredaktor Dr. Marco Jorio für die unerlässliche Unterstützung. Zu Dank verpflichtet ist die Redaktion ausserdem dem Liechtensteiner Namenbuch und Frau lic. phil. Ve- ronika Marxer, Geschäftsführerin des Flistorischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein. 416
        

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