HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 1992 für den Aufbau des Namenbuches haben die Her- ren Banzer und Hübe im Juni in enger Zusammen- arbeit untereinander, mit der Firma Vogelsang so- wie mit dem Leiter ein Konzept für die EDV-Reali- sierung erarbeitet. Die Grundidee ist die, dass das ganze System dank der über die Programme ga- rantierten Vernetzung bis zur Drucklegung offen und beliebig ergänz- bzw. korrigierbar bleibt. Diese - lange vergeblich erträumte - Freiheit ist für die Bearbeiter von hoher Bedeutung, fällt doch damit erstmals der Zwang vollständig weg, «bloss» aus Kosten- oder Zeitgründen auf erst spät anfallende, materiell aber notwendige bzw. wünschbare Kor- rekturen oder Ergänzungen verzichten und damit redaktionelle oder inhaltliche Unebenheiten vertu- schen zu müssen. Aufgrund der ausführlichen Besprechungen mit der Firma Vogelsang ergaben sich folgende Ar- beitsschritte: 1. Etappe: Bereitstellung aller Ausgangsdatenban- ken (Dezember 1992). 2. Etappe: Erstellung der Resultatdatenbanken (März 1993). 3. Etappe: Lieferung der Ordnungsmechanismen für die Darstellung (Mai 1993). In der Folge sollte die erarbeitete Software einiger- massen voll für die Redaktionsphase des Werkes einsetzbar sein. 
arbeit sinnvoll - namentlich in einem Bereich, für den die Mitarbeiter des Namenbuches geradezu prädestiniert sind, und zumal, da hier unser Unter- nehmen auch unentbehrliche Grundlagen (Liste historischer Flurnamen) liefern konnte. ARBEIT FÜR DIE GESCHÄFTSSTELLE DES HISTORISCHEN VEREINS Im Juli halfen die im Büro anwesenden Mitarbeiter der Geschäftsführerin des Vereins, Frau Veronika Marxer, während dreier Tage bei der Überführung der Bibliothek des Historischen Vereins von Vaduz nach Triesen. KONTAKT ZU ANDEREN NAMENBÜCHERN In der Berichtsperiode standen wir in Verbindung mit Flerrn Nyffenegger vom Thurgauer Namen- buch, mit Herrn Kully vom Solothurner Namenbuch und mit Herrn Masüger, dem Bearbeiter des Bezirksbandes Werdenberg des St. Galler Namen- buches. Dabei ging es stets hauptsächlich um den Fragenkreis Namenbuch und EDV, in welchem un- ser Erfahrungsvorsprung bei Fachkollegen auf grosses Interesse stösst. SONSTIGE TÄTIGKEITEN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM HISTORISCHEN LEXIKON Vom Bearbeiter des Historischen Lexikons für das Fürstentum Liechtenstein, lic. phil. Arthur Brun- hart, sind wir anlässlich der Erstellung der Stich- wortlisten der Lexikon-Konzeptteile Familien und Geo Inland B (Örtlichkeiten ohne Gemeinden) bei- gezogen worden. Im Rahmen der Namen- bucharbeit wurden zunächst die grundsätzlichen Abklärungen getroffen; alle weiteren Arbeiten für dieses Projekt erfolgen nun ausserhalb der Namen- buch-Arbeitszeit. Natürlich ist diese Zusammen-650-JAHRFEIER 
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 650-Jahr-Ju- biläum der Grafschaft Vaduz schrieben Herbert Hübe und Anton Banzer (unter Einbezug von Publi- kationen des Namenbuchleiters) für die Festschrift den Artikel Eine Urkunde aus der Sicht des Na- menforschers (Dokument von 1355, handelnd vom Verkauf von Malbun an die Walser). ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Am 31. März fand am Liechtenstein-Institut ein Vortragsabend statt, an dem Leiter und Mitarbeiter 413
        

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