Einblick in die Architekturauffassung Gustav von Neumanns gibt sein Brief an Fürst Johann II. vom 10. 2. 1911 wieder: «.. .Wie ich aus dem telefoni- schen Auftrag entnehmen konnte, wünschen Seine Durchlaucht ein passendes Forsthaus für die Felds- berger Gegend; die drei Forsthäuser, die ich gebaut habe, sind alle für die Gebirgsgegend arrangiert und wären für die Feldsberger Gegend nicht ganz gut anzuempfehlen, selbe wäre zu wenig ; Architekt Weinbrenner dagegen hat für diese Gegend manches Forsthaus erbaut, von die- sen aber besitze ich keine Fotografien. Sobald mehr Zeit ist, habe ich die Absicht an den Entwurf neuer Typen für Heger- und Forsthäuser zu gehen, da unsere nicht mehr den modernen Anschauun- gen entsprechen.»127 Die Anfertigung von «Typenentwürfen» ohne Kenntnis der Topographie wie auch der regionalen Gegebenheiten lassen angesichts der grossen geo- graphischen Streuung der fürstlichen Güter aus heutiger Sicht eine seltsame Art der «Bodenstän- digkeit» erwarten. Die beiden bei Höss abgebilde- ten Häuser vom bereits erwähnten Architekten Weinbrenner, Jagdhaus in Landshut128 sowie Forst- haus bei Lundenberg129, entsprechen dieser Erwar- tung voll umfänglich. 
• ' OUSTAV .. NEUUAH* * 
- Entwürfe für Kirchturm und Wandgestaltung des Blockbaus 
OER ZIMMEnERWElSTER. L TEIL, N 354
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.