HAUS DER FORSTVERWALTUNG IN VADUZ, 1899 Höss schreibt hierzu: «Ein Werk desselben Archi- tekten (G.v. Neumann, Anm. d. Verf.) ist das ober- halb der Landeshauptstadt an einer Berglehne ge- legene Haus der Forstverwaltung. Die Lage dessel- ben im breiten, schönen Rheintale, inmitten herr- licher Waldungen, überragt von hohen Bergen, ist eine reizende. Der Stil, in welchem dieses Gebäude errichtet wurde, entspricht den Ortsverhältnissen und der Lage. Die Aussenmauern sind in Bruch- stein als Rohbau ausgeführt. Die braun gebeizten Holzteile, die mit grüner Ölfarbe gestrichenen Blu- menkästchen und kleinen Vordächer, wie das mit alten Ziegeln gedeckte Dach verleihen dem Haus ein malerisches Aussehen. Sämtliche Arbeiten wurden im Fürstentum selbst ausgeführt.»124 Das Forsthaus wurde ausserdem in der Zeitschrift «Der Architekt» abgebildet und beschrieben: «In dem schönen, breiten Thale des Rheins, oberhalb Vaduz, dem Hauptorte des Fürstentums Liechten- stein, an der Berglehne, umgeben von herrlichen Waldungen, überragt von hohen Bergen, liegt das Objekt. Das Haus enthält die Wohnung des Forstverwal- ters, des Adjuncten und die entsprechende Kanzlei mit Warteraum. Der Stil, in dem das Gebäude er- baut wurde, entspricht den Ortsverhältnissen und der Lage. Die Aussenmauern sind in Bruchsteinen als Rohbau ausgeführt, die Holzteile braun gebeizt, die Blumenkästchen und die Vordächer mit Ölfarbe grün gestrichen und das Dach mit alten Dachzie- geln gedeckt; dies alles verleiht dem Objekt ein ma- lerisches, schönes Äusseres. Sämtliche Arbeiten wurden von Liechtensteinern ausgeführt.»125 In den fünfziger oder sechziger Jahren dieses Jahr- hunderts wurde das Haus renoviert und schlichter gestaltet. 352
        

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