Fridolin Tschugmell erwähnt die Familie Bankö in «Vaduzer Geschlechter 1237 bis 1949»: «3. Banko 1881- ?: Ignatius Bankö, Architekt, samt Frau und Sohn und Tochter, werden laut Regie- rungs-Archiv 1881/1885 Bürger und leisten den Unterthanen-Eid am 16. 7.1881.»24 Das Liechtensteiner Volksblatt vom 19. März 1897 meldet: «Letzten Mittwoch den 10. März starb in Wien nach kurzer Krankheit, der auch hier bei al- len, die ihn gekannt, sehr beliebte fürstliche Archi- tekt Herr I. Bankö, Schwiegersohn des ehem. Herrn Landesverweser Carl Haus von Hausen sei. und Erbauer unserer schönen Kirche.» Ein für Liechtenstein interessantes Randdetail ist, dass Ignaz Bankö zeitweilig Besitzer der Ruine Schalun war. «Mit Kaufvertrag vom 15. Oktober 1880 verkaufte die Gemeinde Ruine und Wald an Ignaz Bankö aus Wien um 100 österreichische Gulden. Bankö kam anlässlich des Kirchenbaues von Vaduz ins Land und hatte aus nicht erwähnten Gründen Interesse am Kauf. Die Gemeinde behielt sich den stehenden Holzgenuss bis 1890 vor und verpflichtete den Käu- fer, die Ruine im Familienbesitz zu belassen oder bei anderweitiger Verfügung der Gemeinde das Rückkaufsrecht einzuräumen. 1897 ging das Ei- gentum durch Erbregelung an Julius Bankö über, und 1933 lt. Kaufbrief vom 13. April kam die Ruine um den Kaufpreis von 450 Franken wieder ins alte Gemeindeeigentum von Vaduz zurück.»25 Kurz nach Abschluss seines Studiums kam Bankö für den Neubau der Pfarrkirche nach Vaduz, wel- che sein «Lehrmeister» Friedrich von Schmidt ent- worfen hatte. «Ein von Schmidt gewählter Techni- ker» sollte «
    

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