Die Grundeigentümer und Bewohner Bauetappe I b: Stall 46; die Proben Nr. 12 bis 15 weisen auf ein Schlagjahr 1516. Bauetappe II: Dachstuhl über Scheune 46 und Wohnhaus 47; die Proben Nr. 1 bis 7 weisen auf ein Schlagjahr Herbst /Winter 1713/14 und 1714/15. Von zwei Ständern im Obergeschoss der Scheune 46 bleibt Nr. 11 ohne Ergebnis, Nr. 10 ergibt «nicht vor 1797 - mit Vorbehalt», also mit gewisser Unsi- cherheit; beide mögen auf eine Baumassnahme/ Reparatur, um 1800, hinweisen. Von den 22 Proben entstammen 6 der Tanne (Weisstanne), 12 der Fichte (Rottanne) und 4 der Lärche. Eine spezifische Holzarten-Auswahl hat der seinerzeitige Bauherr kaum getroffen; gefragt waren gerade Stämme. Der Blockbau zum Wohn- haus 46 sowie der Dachstuhl über Scheune 46 und Wohnhaus 47 sind in Tanne und Fichte erstellt, der Stall 46 in Lärche. 
Seit 1809 gibt uns hierzulande das amtliche Grund- buch Auskunft über Liegenschafteneigner. Frühere Eigentümer lassen sich nur sehr spärlich und lückenhaft aus Gemeinderechnungen und ver- gleichbaren Aufzeichnungen eruieren. Die mit ei- ner Nummer versehenen Wohnhäuser wurden in Triesen nach Erstellen des Katasterplanes um 1867 umnumeriert: im aktuellen Falle von Nr. 13 alt zu Nr. 46 neu und von Nr. 14 alt zu Nr. 47 neu. DIE GRUNDEIGENTÜMER LAUT GRUNDRUCH15 Liegenschaft 46: «ein halbes Haus» 1809 Wolfgang Hoch 1836 Jakob Hoch 1837 Johann Hoch, des Obigen Bruder 1843 Jakob Hoch kauft es zurück; Johann kauft Nr. 128 (neue Nummer) 1878 Xaver Hoch (1836-1916) 1917 Maria Hoch, geb. Batliner, des Obigen Schwiegertochter 1945 Ferdinand Hoch (1908-1961) 1965 des Obigen Kinder 1966 Friedrich Thöny, Chur, der Obigen Onkel 1969 Gemeinde Triesen, durch Kauf 1815 belegen die Liegenschaft:16 Wolfgang Hoch (39 Jahre) mit Ehefrau Franziska Negele (39 Jahre), die Kinder Jakob (10 Jahre), Magdalena (8 Jahre), Johannes (6 Jahre), Barbara (2 Jahre), Christine Hoch geb. Banzer (70 Jahre), Witwe des Sebastian Hoch; im Stall stehen 2 Ochsen, 2 Kühe, 4 Nach- zucht, 1 Ziege, 1 Schaf. 1834/36 entsteht der West- anbau 46; wegen Missachtung des Strassenabstan- des wird der Bauherr durch die Gemeinde mit 33 Gulden gebüsst. 1847 bewohnt Wolfgang Hoch den Kernbau 46, Jakob Hoch den Westanbau. 272
        

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