DIE STALLSCHEUNE An der nördlichen Parzellengrenze, hart am über dem eingedolten Dorfbach liegenden Strässchen, steht die Stallscheune 47. Über massiv gemauer- tem Erdgeschoss mit Stall und Tenne erhebt sich der eingeschossige Scheunenraum als verbreiter- ter Skelettbau unter steilem Satteldach (Abb. 50). Die verzapfte Konstruktion aus handbehauenem Gebälk entspricht einfachster hiesiger Zimmerer- arbeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Das Ge- bäude dürfte 1862 anlässlich des Wohnhaus-Neu- baurs 47 erstellt worden sein. Auf dem ersten Katasterplan von um 1861 ist an Stelle der heutigen Scheune eine im Grundriss klei- nere eingezeichnet. Spuren dieses abgetragenen 
Baues wären archäologisch fassbar, erscheinen uns aber als bedeutungslos. Im Zuge der Umbauten 1989/91 weicht die nicht mehr genutzte Stallscheune 47 einem Neubau mit Wohnraum und Garagen. DIE WERKSTATT Ein kleines, blechgedecktes Häuschen birgt im be- tonierten Erdgeschoss einen Werkraum; im hölzer- nen Obergeschoss Hühnerstall und Brennholzlager. Bereits im ersten Katasterplan von um 1861 sind hier Kleinbauten eingezeichnet. Das heute beste- hende Häuschen erscheint mir baugeschichtlich nicht nennenswert. Es wird 1989/91 abgebrochen. 270
        

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