BAUGESCHICHTLICHES ZUR HOFSTÄTTE 46/47 IN TRIESEN / PETER ALBERTIN Abb. 39: Scheunentor 46; in Schlangenmotiv ge- schmiedetes Türband Abb. 40: Scheune 46; Westeinsicht in Heuraum; Dachstuhl 1713/15 dd; Stützenreihe um 1800 dd erneuert später durch einen Zugang vom Kernbau her er- setzt. Das Dachgeschoss ist nur über das Oberge- schoss des Kernbaues erreichbar. Die Wände von Stube und Kammern tragen eine schlichte Täfelung und sind zur Isolation mit Hobelspänen hinterfüllt. Um 1950 erfolgt eine Umnutzung des Erdgeschos- ses. Zugunsten eines neuen Haustürdurchbruchs direkt in die Küche des Kernbaues wird die einstige Haustür zugemauert, die Herd- und Ofenanlage entfernt und die Küche zur Waschküche mit Bad umfunktioniert (Abb. 38). In den 1970er-Jahren entlässt ein Türdurchbruch vom Keller des Kern- baues in den hiesigen Kellerraum die bisherige Bo- denluke ihrer Aufgabe. DIE STALLSCHEUNE Der Ökonomieteil 46 verspricht eine reichhaltige Entwicklungsgeschichte; wir verzichten jedoch auf eine Detailuntersuchung, einerseits in Abwägung des grossen Aufwandes gegenüber den geringen Erfolgsaussichten, andererseits im Vertrauen auf die Zusage der Erhaltung dieser baugeschichtlich bedeutenden Scheune. Sie ist im Laufe der Umbau- ten 1989/91 restlos abgetragen und durch einen Neubau ersetzt worden. Die Scheune dürfte 1715 zusammen mit dem Wohnhaus 47 (1713/15 dd) erbaut worden sein und lehnt nordseits gegen das Wohnhaus 46. Aus Rüfe- steinen massiv gemörtelt sind die nördliche und östliche Aussenmauer des Erdgeschosses, welches Stall und Tenne in sich birgt. Die westliche und südliche Stallwand entstammen einer älteren An- lage; sie sind als Ständer-Konstruktion mit Kant-265
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.