Abb. 37: Wohnhaus 46 und Westanbau 46, Nord- fassade; v.l.n.r: Stallecke dd 1516; Scheunentor um 1950 zurückversetzt; neue Haustür und Betontreppe um 1950; Westanbau mit um 1950 zugemauerter Haustür Abb. 38: Westanbau, Küche; Rekonstruktions- skizze zu Ausbau 1834/36 und Grundriss; a = Haus- tür, b = Haustür zu Kern- bau, c = Stubentür, d = Kellerabgang, e = Leiter- aufstieg ins Obergeschoss, f = Herdstelle DER WESTANBAU 46 1834/36 entsteht ein westlicher Anbau mit eigen- ständiger Wohnung, als räumliche Erweiterung des Kernbaues. (Ein Bauverbot im ausgehenden 18. Jahrhundert bis 1848 dient der Verhinderung neuer Wohnhäuser und damit der befürchteten Minderung des Bürgernutzens.) Das hochstehende, in Rüfesteinen massiv gemauerte Kellergeschoss trägt einen zweigeschossigen Baukubus gemischter Bauweise. Das Erdgeschoss mit Küche und Stube sowie das Obergeschoss mit zwei Kammern sind nordseits in Rüfesteinmauerwerk, west- und süd- seits in verputztem Lehmwickel-Fachwerk errich- tet. Das Dachgeschoss in überhöhter Kniestock- Zimmerung und der Dachgiebel tragen einen Brett- schirm; diese Räumlichkeiten dienen lediglich als Lagerraum und erhalten erst in den 1970er-Jahren zwei Kammern eingebaut. Die Niveaus der Ge- schosse sind gegenüber jenen im Kernbau um eine halbe Geschosshöhe versetzt. Die Erschliessung der Geschosse, die Raumhöhen von 190 Zentime- tern wie auch ihr Innenausbau repräsentieren al- lereinfachste Baumanier (Abb. 37). Die Küche birgt nebst der eigenen Haustür auch gleich den Eingang zum Wohnhaus 46 und duldet damit das Ein und Aus der dortigen Bewohner. Eine Bodenluke führt in den Kellerraum; eine Leiter ermöglicht den Auf- gang durch eine Deckenluke ins Obergeschoss, 264
        

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