MÜNZFUNDE UND GELDUMLAUF IM MITTEL- ALTERLICHEN ALPENRHEINTAL / BENEDIKT ZÄCH in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts am Beispiel der Emissio- nen der rheinischen Kurfürsten aus dem Fund von Marbach. In: Rai- ner Albert (Hrsg.), Politische Ideen auf Münzen. Festschrift zum 16. Deutschen Numismatikertag Mainz 1991. Speyer, 1991, S. 63-89. 128) Vgl. Körner, Martin: Zum Geldumlauf in der Schweiz (1500- 1629). In: SM 27 (1977), S. 38-46, bes. S. 41. 129) Der genaue Fundort befindet sich im Schellenberger Wald, auf dem Gebiet der Gde. Ruggell (FL). Die Bezeichnung «Fund von Schellenberg» ist also nicht ganz korrekt; sie wird hier aber, allge- meiner Usanz und der einfacheren Formulierung halber, trotzdem verwendet. 
130) Als Grundlagen für die Wertberechnungen dienen Kursanga- ben für verschiedene Münzsorten der Zeit um 1420 aus Zürich; sie können natürlich nur einen sehr ungefähren Massstab vermitteln. 131) Im Münzvertrag von 1424 zwischen Zürich, Schaffhausen und St. Gallen wurden die «Züricher blapphart, die bisher geslagen sind» [d.h. die Schillinge nach dem Münzvertrag von 1417] zu 12 Stebler- pfennig, die neuen Plapparte nach dem Vertrag hingegen zu 16 Steb- lerpfennig gewertet; Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen, Bd. 5, Bearb. Placid Bütler und Traugott Schiess. St. Gallen, 1904, S. 374- 378 Nr. 3202, hier S. 375. 132) Die Pegioni und der Sesino aus Pavia sind ebenfalls Prägungen der mailändischen Visconti. Abb. 11: Grössere Silber- münzen des 15. Jahrhun- derts im Schatzfund von Schellenberg 6 b Zürich, Stadt. Plappart (1417/19), Vs./Rs. a Basel, Stadt. Plappart c Lothringen, Herzogtum, (um 1420), Vs. Karl II. (1391-1430). Tournosgroschen, Münz- stätte Nancy, Vs./Rs. 
e Ebenso, Vs., mit Gegen- stempel des Schwäbischen Bundes f Ebenso, Rs., mit Gegen- stempel von Kempten und Feldkirch d Böhmen, Königreich, Wenzel III. (1378-1419). Groschen («Prager Gro- schen»), Vs., mit Gegen- stempel von Ulm und Ravensburg 227
        

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