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A d ii o 1 a l a /> Z ersten Gastroskopieversuche mit einem starren Rohr durch und wurde so zum Wegbereiter der modernen Endoskopie.1:1 Von seinen Studien über den Unterschied zwischen dem urämischen und dem diabetischen Coma rührt der heute noch ge- bräuchliche Begriff der «grossen Kussmaulschen Atmung» her.14 Alfred Hegar15 (1830-1914) zählt zu den Begrün- dern der modernen operativen Gynäkologie. Es gab kaum eine gynäkologische Operation, die er nicht durch neue Vorschläge verbessert hätte. Er genoss Weltruf. Hegar galt auch als Meister der Diagno- stik. Die «Hegar'schen Schwangerschaftszeichen» erlaubten eine verhältnismässig frühe Schwanger- schaftsdiagnose und wurden erst durch die moder- nen Labortests relativiert. Der Anatom Alexander Ecker (1816-1887) und der Physiologe Otto Funke (1828-1879) waren in ihrem Fachgebiet anerkannte Forscher. 
Rudolf Schädler verliess Freiburg nach dem Win- tersemester 1867/68 und half dann vom Sommer 1868 bis Frühjahr 1869 als Praktikant in der väter- lichen Praxis in Vaduz. Zum Sommersemester 1869 inskribierte er sich an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien,16 wo sein Bruder Albert schon ein Jahr vorher das Medizinstudium begon- nen hatte. Der Grund für den Wechsel Rudolf Schädlers an die Universität Wien ist wohl in der Bedeutung der Wiener chirurgischen Klinik zu su- chen, wo Theodor Billroth, der weltberühmte Chir- urg, lehrte. Die Hauptvorlesung, die Schädler in Wien hörte, war denn auch die «Spezielle chirurgi- sche Pathologie und Therapie» bei Theodor Bill- roth mit 10 Wochenstunden. Dazu kam ein Kurs über «Chirurgische Operationslehre mit prakti- schen Übungen an der Leiche» mit 6 Wochenstun- den, gehalten von PD Albert Mosetig. Eine weitere Vorlesung mit 6 Wochenstunden handelte über 156
        

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