VERWALTUNGSSTRUKTUR UND VERWALTUNGSREFORMEN ANHANG/PAUL VOGT ALOIS SCHAUER geboren am 11. Januar 1817 als Sohn des Amt- manns Dominik Schauer auf der fürstlichen Herr- schaft Schwarzkostelletz in Böhmen, wo er auch die deutsche Schule besuchte. Am 1. Januar 1831 trat er als Praktikant auf Schwarzkostelletz in fürst- lich-liechtensteinische Dienste. Vom 1. Oktober 1833 bis März 1854 war er auf verschiedenen fürstlichen Herrschaften im Waldamt beschäftigt, zuletzt als Forstamtsrevierjäger in Feldsberg. Vom 1. September 1938 bis 31. August 1840 studierte er während 2 Jahren «Technik» (u.a. Geometrie, Mappierung, Planzeichnen) in Prag. Über seine Fä- higkeiten konnte er verschiedene staatliche Zeug- nisse vorweisen: So wurde er 1850 als Landmesser und im Forstwesen geprüft. 1851 bestand er die «hohe Forststaatsprüfung». Am 7. März 1854 wur- de er als «Oberförster» in Vaduz angestellt - der vornehme Titel sollte ihm nicht zuletzt auch den Respekt der Untertanen sichern. Schauers Leistun- gen für Liechtenstein bestanden darin, dass er in den 1860er Jahren (zusammen mit Peter Rheinber- ger) die Landesvermessung vornahm und die Kata- sterpläne erstellte. Von 1860 bis 1869 arbeitete er die ersten Waldwirtschaftspläne aus. 1884 wurde er nach einer fast 30jährigen Amtszeit pensioniert. Schauer scheint sich auch privat im Lande wohl ge- fühlt zu haben. Am 19. Februar 1855 heiratete er Elisabeth Wolfinger, eine Tochter des angesehenen Balzner Postmeisters Joseph Ferdinand Wolfinger. (LLA SF Staatsbeamte Nationale vom 31. 12. 1860. LLA RC 65/10 und 69/16 und 104/1, 104/132, 104/271) FRANZ SCHMID (AUCH SCHMIDT UND SCHMIED) wurde am 31. Oktober 1796 in Parnig auf der Herr- schaft Landskron geboren. Er besuchte die Gram- matikalklasse und legte 1822 am Lyceum Olmütz Prüfungen in Ökonomie ab. Er sprach Deutsch, Böhmisch und etwas Latein. Er trat im Februar 1 
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