Abb. 32: Geräumige Stube, Südecke mit Herrgottswin- kel, Wandtäfer des 19. Jh., Fenster von ca. 1940, ent- lang beider Wände Spuren einer einstigen Eckbank Abb. 33: Geschmiedetes Türband zur kleinen Kam- mer; Ende 18. und Anfang 19. Jh. Abb. 34: Historische Tür- klinke, wiederverwendet an der Tür zur grossen Kammer WÄNDE UND DECKEN sind oft in zeittypischer Art verkleidet und reprä- sentieren Wohnansprüche der jeweiligen Bauher- ren, wobei in Blockbauten oft erst ab barocker Zeit Täfelungen angeschlagen wurden. Im untersuchten Haus weist der Blockbau in der Küche einen dün- nen Lehmputz auf, mutmasslich von 1793/94. In Stuben und Kammern sind die Wände mit einfach- stem gestemmten Täfer verkleidet, wie es im 19. Jh. weite Verbreitung fand (Abb. 32). Seine Oberflächen sind naturfarben belassen und leicht nachgedunkelt, einzig in der Stube später helloliv übermalt. Als Decken dienen durchwegs die Bo- denuntersichten der obliegenden Geschosse, natur- farben belassen, jene in der Stube wiederum später helloliv übermalt. TREPPEN früherer Zeiten fehlen im Objekt. Vor der Südwest- fassade führt eine zweiläufige Treppe zum Lauben- eingang hoch, 1948 in Beton gegossen an Stelle ei- ner vorherigen Schiefersteintreppe (Abb. 24). Im Hausinnern ist mutmasslich 1923 der Küche durch Einstellen einer Trennwand ein Vorraum als Gang abgerungen worden, mit Treppen in den Kel- ler und ins Obergeschoss. Bis dahin soll es in der Westecke der Nebenstube einen Kellerabgang ge- 70
        

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