Der Innenausbau Der schlichten Hausstruktur entsprechend ist auch sein Innenausbau einfach, schmucklos und genüg- sam, aber durchaus zweckmässig. HERD-, OFEN- UND KAMINANLAGEN sind ihrer starken Beanspruchung und der Brand- gefahr wegen stetigen Erneuerungen unterworfen und so zwar ausgeprägte Indikatoren einer bauge- schichtlichen Entwicklung, aber selten aus histori- schen Zeiten noch vorhanden. Die vorliegende Feuerungsanlage ist 1923 einge- baut worden mit gemauertem Sechtherd für Waschwasser-, Tierfutter- und Schnapsbereitung 
sowie einem eisernen Kochherd, bezeichnet «Wen- zel Öhri - Schlosser - Mauren 1923» (Abb. 28 und 29). In der Stube steht ein grosser Kachelofen mit Kaust, im Dachgeschoss eine Rauchkammer, bei- des samt Kaminzug ebenfalls 1923 gesetzt und noch allwinterlich zwecks Fleischräucherung in Betrieb (Abb. 30).7 Im Backraum des heutigen Kachelofens ist eine verzierte Sandsteinplatte eingemauert (Abb. 31). Sie trägt die Initialen JB und KK sowie die Jahrzahl 1837 und erinnert damit an einen 1837 erstellten und 1923 abgetragenen Sandsteinofen und an des- sen Erbauer, den legendären Ortsrichter Johann Biedermann (1798-1883) und seine Ehefrau Kres- > c MHTHEN 
]M Abb. 28: Fabrikationsmar- ke am Kochherd Abb. 29: Küche, Feue- rungsanlage von 1923 mit gemauertem Sechtherd für Waschwasser-, Tierfutter- und Schnapsbereitung links und einem eisernen Kochherd rechts 68
        

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