Abb. 54: Schweineställe, vor 1901, Südansicht, da- hinter Stallscheune zu Fürst-Franz-Josef-Strasse 100, erbaut 1789 NEBENBAUTEN UND HOFRAUM Zu beiden Hofstätten gehört je eine Remise mit Holzschopf. Sie lehnen sich als einfachste Holzan- bauten unter Pultdächern an die Nordostseite der Stallscheune Hintergasse 37 bzw. an die Südwest- seite der nachbarlichen Stallscheune Fürst-Franz- Josef-Strasse 98. Zwei eigenständige Schweineställe vervollständi- gen die Hofstatt. Beide Ställe sind 1901 auf Abb. 1 bereits dargestellt und geben uns so interessante bautechnische Daten. Der Stall zu Hintergasse 35 steht in Bohlenständertechnik mit seinem Schwel- lenkranz auf einem Betonfundament aus Brech-kies. 
Er enthält neben einer Stallboxe auch einen Abort. Der Stall zu Hintergasse 37 ist mit industri- ell hergestellten, gelochten Backsteinen und gesieb- tem Zementmörtel gebaut - also mit für die Zeit vor 1901 modernsten Baumaterialien. Er birgt zwei Stallboxen und einen Abort. Dem zweifachen Zweck der Ställe entsprechend ist deren Standort gleich gegenüber Haustüren und Küchen gut gewählt. Selbst ein Gemüsegarten fehlt nicht und wird noch immer liebevoll gepflegt. Der bekieste Hof verbindet die räumliche Gliede- rung der Hofstätte, trägt aber auch zur architekto- nischen Erscheinung der Bauten bei. Das Bodenni- 38
        

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