DIE ÖKONOMIEBAUTEN DIE STALLSCHEUNE ZU HINTERGASSE 35 Die Stallscheune steht an die vorerst freie Nord- westfassade des Wohnhauses gestellt, verdeckt de- ren ursprüngliche Tür- und Fensteröffnungen und lässt aus dem erst breitrechteckigen Baukubus des Wohnhauses einen längsrechteckigen entstehen. Nordostseits liegt die Scheunenflucht gegenüber der Wohnhaus-Fassade um 1,7 m zurückversetzt, mutmasslich zur Gewinnung von Hofraum für den Fuhrwerkverkehr. Südwestseits fluchtet die Scheu- ne mit der ursprünglichen Fassade des Kernbaues, als hätte die Wohnhauserweiterung noch nicht be- standen. Die Dachfläche und der First liegen ni-veaugleich 
in Verlängerung des ursprünglichen Wohnhausdaches. Der Stall schliesst gleich an das Wohnhaus-Erdge- schoss stumpf an und trägt die Heu- und Getreide- bühne. Nordost- und Nordwestwand sind in Rüfe- steinen gemörtelt, wobei zu ersterer eingemauerte Schwell- und Rähmbalken auf eine vorerst in Holz erstellte Konstruktion weisen mögen. Die Südwest- wand ist als Ständerrahmen abgezimmert und mit liegenden Kanthölzern ausgefacht16; zwecklose Blattsassen verraten die Bauhölzer als teilweise hier in zweiter Verwendung genutzt. Das in Rüfe- steinen gemörtelte Fundament unter der Stall-Süd- 16) Eine Holzbauart, die hierzulande seit dem ausgehenden 17. bis anfangs des 19. Jh. an Wohn- und Stallbauten Anwendung findet. Abb. 47: Stall Hintergasse 35; südwestliche Wand in Ständerkonstruktion und Kantholzfüllung 34
        

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