c) Gewölbe-Stichkappe und Tür zur ursprünglichen Vorratskammer «Chaltchammere» R. 14 - heute Küche Hintergasse 35; zugemauert. d) Wandnische und Gewölbe-Stichkappe zu ur- sprünglichem Fensterchen (vgl. Nordwestfassade, Pos. b). Die Nische wird durch die Küchen-Süd- westwand teilweise verdeckt und belegt damit, wie letztere erst später eingebaut worden ist und die Küche ursprünglich wohl die ganze Hausbreite be- anspruchte; vor allem darauf gründet unsere Aus- sage, der Kernbau wäre nur für eine Familie konzi- piert gewesen mit nur einer Küche (Abb. 34). e) moderne Herdanlage mit historischem Rauch- fang - Befunde zur Lage der ursprünglichen Herd- anlage und einem zugehörigen Rauchfang fehlen. f) 1967 Einbau von Dusche und Toilette. Abb. 36: Stube R. 12; Innenausbau von 1854 mit «Herrgottswinkel» Abb. 37: Stube R. 12, blecherner Kastenofen von 1854 oder wenig später 
Die Stube Raum 12 zu Hintergasse 37 stellt zweifellos ein wohnkulturelles Kleinod dar! Der gesamte Innenausbau stammt aus der Zeit der Erneuerung der Wohnhaus-Südwestfassade, also von 1854, und zeigt sorgfältige Handwerksarbeit. Die Wände und Fensternischen sind in roh belasse- nem gestemmten Täfer verkleidet, die Decke mit überschobenen Brettern belegt. Ein blecherner Ka- stenofen mag ebenfalls 1854 oder kurz danach ge- setzt worden sein. Ein Wandschrank birgt den stei- len Treppenaufstieg ins Obergeschoss! Selbst der «Herrgottswinkel» ist erhalten und gepflegt.12 Die Nebenstube Raum 13 zu Hintergasse 37 ist in Anlehnung an die Stube in einfachster Täfe- lung aus naturfarben belassenen senkrechten Bret- tern und unprofilierten Deckleisten ausgekleidet, erstellt 1854. Hinter der Täfelung der Nordostwand verbirgt sich wohl noch die ursprüngliche Bohlen- ständerwand samt Fensterchen als Südwestfas- sade zum Kernbau 1494. 28
        

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