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DIE ST. SEBASTIANS-BRUDERSCHAFT IN NENDELN Das 17. Jahrhundert gilt als eine der entbehrungs- reichsten Epochen in der Geschichte unseres Lan- des. Unter der verhängnisvollen Regentschaft der Grafen von Hohenems verspürte die Bevölkerung nicht nur die Auswirkungen des Dreissigjährigen Krieges (1618-1648). Die Pestseuchen forderten insbesondere in den Jahren 1628-1641 unzählige Opfer. Zudem waren die Schrecken des sogenann- ten Hexenwahns nicht zu übersehen. In diesem schicksalhaften Umfeld fand nicht nur der Bau der Kapelle in Nendeln statt, es wurde auch eine Bruderschaft unter dem Patrozinium des Pestpatrons St. Sebastian gegründet, die bis heute besteht und deren Ziele vor allem durch den Män- nerchor Nendeln weitergepflegt werden.'' Mit einem Brevet vom 10. Oktober 1694 wurde die St. Sebastians-Bruderschaft zu Nendeln durch Papst Innozenz XII. bestätigt. Das Patroziniumsfest wird jährlich am 20. Januar, dem Hochfest der hll. Fabian und Sebastian, be- gangen. Am darauffolgenden Montag findet jeweils der Bruderschaftstag in Nendeln statt. Beinahe zum Dreihundertjahrjubiläum fiel der alte schlichte Kapellenbau mit seinem markanten Dachreiter wegen anscheinend unabdingbarer Strassenkorrekturen der Spitzhacke zum Opfer. Auch damals gab es kritische Stimmen, die vor dem Abbruch warnten und sich für den Erhalt der Kapelle einsetzten. Sie wurden jedoch - wie in den meisten Fällen - überhört. Im Liechtensteiner Volksblatt vom 9. Oktober 1937 ist nachzulesen: Unterland. Einges. So oft ich bei meinen Fahrten durch das Land die alte Kapelle von Nendeln sehe, denke ich mir: Es ist doch scha- de um dieses Bauwerk, es heute verfallen zu lassen oder niederzutun. Sie spricht aus einer besonderen Zeit zu uns, aus einer Zeit der Not, von Pestilenz und Unruh. Wenn auch im Laufe der Jahrhunderte der Baustil nicht ganz unverfälscht wegkam, so ist sie doch ein Baudenkmal aus jener Zeit. 1639 wur- de sie erbaut, im Jahre 1792 wurde sie das 
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