HOCHALTAR DLR EHEMALIGEN KAPELLE IN NENDELN VON IGNAZ JOSEPH BIN / NORBERT W. HASLER Abb. 3: Predella und Hauptbild des Vorgänger- altars, 1639, mit den Initialen $ 2) Die Arbeit über (las Werk Ignaz Joseph Hins, die hier in erweiter- ter Fassung vorliegt, ist als Beitrag der Festschrift Prof. Dr. Elmar Vonbanks erschienen. In: .lahrbuch Vorarlberger Landesmuseums- verein - Freunde der Landeskunde. Bregenz, 1991, S. 339-352. 3) Poeschel, Erwin: Die Werke des Bildhauers Erasmus Kern aus Feldkirch in Liechtenstein. In: JBL 48 (1948), S. 78. Im Podest der Madonna wurde 1936 ein Papierdokument mit folgen- dem Inhalt gefunden: «Pro honore Sanctorum Martyrum Sebastiani et Bochi altare supremum et altare a dextris SS. Quatordccim auxiliatorum et altare a sinistris S. Magni, Ignatij, Antonii et Sera- phici S. F'rancisci. Hoc templum aedificatum est et ab [Qustrissimo principe Uodalerico Curiense Ao 1686 decimo octobris consecratum per auxilium sum- mum et opem Admodum Heverendi parochi .loannis Rottmar Veld- kirchensis alioruni coadiutorum Amptmanni .loannis öri et michaelis senti etc. pictor fuit Joannes Jacobus Has per 80 11. sculptor Ignatius Josephus Bin per 36. Schreiner Joan Jacob Nasal per 4.r>. Dass Viertel kernen ist gangs 10 bl. dass Viertel most in der Herrschafft per 9 bl. nnd zu Veldkirch um ein Viertelss Taller. Das Heisch per 1 bl. l ud ist wie der Altar ist auff gericht worden bei dem Her gast- geber und Frau Maria Elisabeth Bieggerin gezert worden. Antonio Thöni.» Zitiert nach F. Poeschel. Das Originaldokument ist zwi- schenzeitlich verschollen. 
( her die Kapelle vgl.: Büchel, Johann Baptist: Geschichte der Pfarrei Eschen. In: JBL 26 (1926), S. 88-89. 41 Die Inschrift lautet: «Gott dem Allerhesten und seiner geliebten (iebärerin .lungfrauwen Maria, wie auch dem llailigen Sebasliauo und Bocho zue ehren, und umb Wendung der laidigen sucht der pestilenz unnd kriegs unrueh hatt dise kapellen zue erbauwen ver- sprochen unnd aufsein kostung machen unnd mallen lassen, der ehrnhaft unnd beschaiden Wolff Sentty samt seiner haussfrauwen maria öhrini. Anno 1639.» Von anderer Hand «Uno. 1792». 51 Abb. 3 zeigt die Fragmente des ursprünglichen Hochaltars von 1639, Predella und Altartafel mit den Titelheiligen. Die auf Holz gemalte Altartafel tragt die Initialen $ sowie die Jahreszahl 1639. Dieser Altar wurde 1686 durch den Altar von Ignaz Joseph Bin im Chorraum ersetzt und fand bei der Neuweihe der Kapelle seinen Platz als Seitenaltar auf der sog. Evangelienseite. 261
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.