Detailreich erweist sich die Befensterung der Fas- sade, allerdings fehlen originale Fensteröffnungen des Kernbaues von 1494 wegen der späteren Aus- wechslung des hölzernen Stubenteiles D. Abbil- dung 1 zeigt die Befensterung von 1901 und hilft mit bei der Fixierung neuerer Baudaten. 1 a, b, c) Lüftungsöffnungen im Giebelmauerwerk G von 1854, 1 c sekundär zugemauert. 2 a, b) anlässlich der Zumauerung der Wand- scheibe E symmetrisch angeordnete Lüftungsöff- nungen, bei Dachstuhlerhöhung G 1854 zugemau- ert und durch die drei Öffnungen 1 a bis c ersetzt. 3) heutiges Fenster in Zementmörtelgewände, an- lässlich eines Dachzimmereinbaues in Maueraus- bruch gesetzt wohl kurz vor 1901 (vgl. Abb. 1). 4 a) heutiges Fenster, Gewände in unbehandeltem Eichenholz, stark verwittert; mit Ladenfalz, jedoch ohne Laden; Öffnung in Ausbruch versetzt wohl an- lässlich Dacherhöhung G 1854, denn dadurch ent- steht hier eine vollwertige Kammer; zugehöriger Fensterflügel stilistisch 1854 (Abb. 14). 4 b) rechte, sich nach aussen weitende Leibung ei- nes Vorgänger-Fensterchens, Leibung und Bank in weiss getünchtem Glattputz, Sturzbrett; Fensteran- schlag in Mauermitte; Sturz und Bank horizontal; lichte Höhe = 60 cm, Breite unbekannt; Fensterver- satz primär mit Ausmauerung des Fassadenteiles F im Obergeschoss, stilistisch spätestens 17. Jh. WM. Abb. 14: Südostfassade: Fenster Nr. 4 a von 1854; rechts verputzte Leibung und Sturzausbruch des Fensterchens Nr. 4 b 
Abb. 15: Südostfassade; v.l.n.r. = Fenstergewände Nr. 5; linke Leibung des Fensterchens Nr. 6 c mit «barockem» Putz; Negativ und Zumauerung des Fensters Nr. 6 b 
Abb. 16: Südostfassade; Grundriss der Fenster Nr. 4 bis 6, 1:25 18
        

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