man diese Hypothese mit dem A1203 (= chemische Komponente der Tonminerale d.h. der Scherben- matrix) / MgO (= chemische Komponente des Ma- gerungsmittels Serpentinit)-Diagramm (Abb. 13b), so müssten im Falle der Herstellung dieses Kera- miktyps durch Zufügen von Serpentinit die Tone und die Keramik auf derselben Korrelationsgera- den liegen, wobei die Tone höhere A1203- und nied- rigere MgO-Werte hätten als die Keramik. Wie man sieht, trifft dies für die Mehrzahl der selbstbeprob- ten Lehme nicht zu, mit Ausnahme von FL 199 und den übrigen Aue-Lehmen der Literatur. 
Es ist also festzuhalten, dass die Keramik nicht di- rekt aus den lokal anstehenden Lehmen gefertigt wurde, sondern dass ihr Produktionszentrum eher regional zu suchen ist, wobei für die LIerstellung wohl auf die Auelehme des Rheins zurückgegriffen wurde. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Resultate der chemischen Analysen eine lokale Herstellung der Keramik stützen, obwohl eine re- gionale Produktion nicht ganz auszuschliessen ist. Zum zweiten lässt sich die gezielte Magerungszu- gabe im Falle der Gneis- und Serpentinit-Magerung nachweisen. Abb. 13: Diagramme a) Al203-Si02 und b) Al203-MgO. Symbole wie in Abb. 10; Kreuze = eigene CaO-arme Lehmproben, Sterne = CaO-arme Lehm- proben nach Letsch et al. (1907) (Gew-'M 10 - B 
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© 70 S/O., (Gew-%) (Gew-%) MgO (Gew-%) 146
        

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