oft als lästig empfunden wurden. Der Druck von aussen machte sich vor allem im finanziellen Be- reich spürbar. Wurden vom Volk vor allem diese materiellen Nachteile als drückend empfunden, so reagierte Fürst Alois immer sehr empfindlich auf die politische Beeinflussung. Jede auch nur andeu- tungsweise vorhandene Beschneidung der Kompe- tenzen über die eigene Truppe wurde als Eingriff in die staatliche Unabhängigkeit interpretiert und in- folgedessen, wenn immer möglich, zurückgewie- sen. Andererseits hatte diese Verbindung bewirkt, dass Liechtenstein, wenn auch meistens widerwillig und zögernd, gegenüber dem Deutschen Bund einen seinen Fähigkeiten entsprechenden Beitrag leistete. Das Bild von der „Vernunftehe" entspricht für die Beziehung Hechingen-Sigmaringen-Liechtenstein am ehesten der Realität. Die grosse Liebe war we- der am Anfang der Verbindung vorhanden, noch hat sie sich im Laufe der Zeit eingestellt. 349) Ebenda, § 3. 350) Ebenda 351) Siehe Menzinger, JBL 13, S. 44. 352) Siehe Huber I, S. 585. 353) Siehe Keul, S. 168, Anm. 4. 354) LLA RC 27, F2, Nr. 111, Bat.-Kommando an RAV, 26. Febr. 1850. 355) Ebenda, ad 76, RAV an Bat.-Kommando in Sigmaringen, 2. März 1850. 356) Ebenda. 357) Ebenda. 358) Ebenda, ad 76, RAV an Falkenhausen, 2, März 1850. 359) Ebenda. 360) LLA RC 27, ad 206, RAV an Fürst, 3. Juni 1850. 361) Ebenda. 362) Ebenda. 363) Ebenda. 364) Ebenda. 365) Ebenda. 
QUADERER / MILITÄRGESCHICHTE 1814-1849 DER SCHARFSCHÜTZENZUG IM DEUTSCHEN BUND
        

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