wirft sich dcsshalb in tiefster Ehrfurcht mit der unterthänigsten Bitte zu Euer Durchlaucht Füssen, es wolle ihm gnädigst gestattet werden, sich noch während seiner Militärdienstzeit mit der benannten Katha- rina Rheinberger verehelichen zu dürfen. [Anmerkung des Oberamtes]: Nachdem inzwischen S. Durchlaucht die Mililärheirathcn zu normieren geruht haben, zur Vorlage nicht mehr geeignet. 
EINSTANDSVERTRÄGE LLA RC 27, Cl, o.N., 26. März. 1844 Vertrag zwischen Trompeter Wagner und Josef Ammann An das Ortsgericht Vaduz Vaduz, den 26. März 1844 Explediatur] Nachdem das Oberamt den Einstandsvertrag zwischen Trompeter Wagner und Josef Ammann zu bestätigen befunden hat, so ist dessen Vater Gerbermcistcr Johann Ammann zu bedeuten, dass er bis 16. künftigen Monats die Einstancls Caulion per 100 fl. ins Deposilenaml entweder baar abführe oder mit Obligation gehörig sicherstelle. Einstandsverlrag welcher mit Vorwissen des fürstl. Contingentscommandos zwischen dem Scharfschützen Joseph Ammann unter Genehmigung seines Va- ters Johann Ammann aus Vaduz und dem Corps Trompeter Andreas Wagner zu Triesenberg verabredet und abgeschlossen wurde. 1. Andreas Wagner, welcher mit 16. April d. J. bei dem Corps ausge- dient und noch zwei Jahre in der Reserve zu dienen hätte, übernimmt für Joseph Ammann, welcher am 16. April d. J. ein Dienstjahr zurück- gelegt und noch drei Jahre im Corps und drei Jahre in der Reserve zu dienen haben wird, dessen sechsjährige Capitulation vom 16. April d. ,1. angefangen. 2. Diesem nach verpflichtet sich Andreas Wagner als Einsteher vom obbesagten Jage an, drei Jahre im mobilen Corps und drei Jahre in der Reserve als braver Soldat für Joseph Ammann unter allen vor- kommenden Verhältnissen auszudienen. 3. Joseph Ammann seiner Seits verpflichtet sich vom 16. April d. J. an für Andrä Wagner die zwei Reserve-Dienst Jahre, die er noch [zu dienen hätte, zu übernehmen]. 4. Ausser diesem verpflichtet sich Joseph Ammann und mit ihm sein mitgefertigter Vater Johann Ammann verbindlich, ein Einstandsgeld von einhundert fünfzig Gulden R. W. mit dem ausdrücklichen Bemer- ken zu entrichten: dass Andrä Wagner auf Kleider, Werkzeug und andere Bedürfnisse auf die Einstandssumme bereits .10 fl. erhalten habe, was derselbe auch als richtig bestätiget, und dass der Rest mit 100 fl. zu 5% vom 16. April d. ,l. verzinslich zur Depositenkasse des fürstlichen Oberamtes baar erlegt oder sicher gestellt werden sollen. 5. Diese 100 fl. R. W. sollen als Einstands-Caution angesehen, und als solche behandelt, sofort dem Andrä Wagner erst nach vollstrecktet Dienstzeit als freies Eigentum erfolgt werden. 6. Verspricht Johann Ammann [Vater], dass er den Einsteher wäh- rend seiner Dienstzeit und Anwesenheit sowohl bezüglich Unterkunft in seinem Hause als auch in Hinsicht Verpflegung unendgeldlich bei sich haben wolle, was Andreä Wagner dankbar annimmt. Urkund dessen die Fertigung der Contrahonten und Zeugen. Vaduz, den 29. Februar 1844 Andreas Wagner, Trombeter Joseph Ammann Scharfschütz als Einsteher als Einsteller Kudermann. Feldwebel, als Zeuge Johann Ammann als Vater und mit Kontrahent Scharfschütz Adam Kieber als Zeuge 278
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.