Rechnung von Jakob und Felix Rial für das Bundes- kontingent für Lieferung von Gradelzeug [Art von Kleiderstoff], Leinwand, Strohsäcken und Wolldek- ken (26. Oktober 1846) 
von tmi <|g«fte if&M »•n^ia sr —^irfiiiii m$ / und 52 Kreuzern, ohne die Leutnantsgage zu be- rücksichtigen.294 Dieser Ausgabensumme stand der Erlös von 136 Gulden für den Verkauf der „dem gänzlichen Ver- derben ausgesetzt gewesenen alten Contingentsge- wehre"295 und von fünf Gulden und 44 Kreuzern für den Verkauf des alten Lagerstrohs der Mannschaft gegenüber. Als Grund für die hohe Belastung für 1837 kam noch hinzu, dass das Land diesmal sämtliche Ver- pflegungs- und Monturkosten selbst tragen musste, während im Vorjahr vom Fürsten wegen der Aus- nahmesituation ein Ausrüstungsvorschuss von 7691 Gulden gewährt worden war, der allerdings in Jahresraten von 900 fl. zurückbezahlt werden mus- ste.296 Das Oberamt konnte zwar berichten, dass der Landtag 1837 ruhig verlaufen sei, die Stände aber „um Verminderungen der Militärkosten" nachge-sucht 
hätten.297 Dieser Wunsch kam auch der An- sicht des Landvogtes entgegen. Deshalb stellte er eine Budgetberechnung für einen reduzierten Loco- stand der Truppen mit einer Übungszeit des gesam- ten Kontingents von zweimal 15 Tagen an. Das Re- sultat dieser Berechnung sah für das Budget we- sentlich günstiger aus:298 6 Mann Tagesgebühr für 1 Jahr 538 fl. 
22 
2/4 kr. ein siebter Mann 89 fl. 43 
3/4 kr. 1 Unteroffizier 135 fl. 21 >/4 
kr. 1 Trompeter 135 
fl. 21 
V* kr. 2 X 15 Tage Übungszeit der 352 fl. übrigen Mannschaft Leutnantsgage (ohne Zulage) 462 fl. Anschaffungen 400 
fl. 2112 fl. 
48 
3/4 kr. Die Einnahmen aus den Salzpreiserhöhungen machten für 1837 den Betrag von 2205 Gulden aus. 134
        

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