kehrt. Vor allem aber bietet die Militärgeschichte die Möglichkeit, sozialgeschichtliche Aspekte zu be- leuchten, welche die Denkweise und das Empfin- den des einfachen Landmannes, selten auch der Landfrau, zum Gegenstand haben. Damit verbun- den ist auch die Absicht dieser Arbeit, aufzuzeigen, dass für die Liechtensteinerinnen und Liechtenstei- ner jener Jahre das Militär kein Kuriosum war, sondern sehr oft bittere Realität. Als Quellenmaterial für diese Untersuchung wurden vorwiegend die Bestände des Liechtensteinischen Landesarchivs in Vaduz (Militärakten RC 27 und Sonderfaszikel) benutzt. Weitere Unterlagen wur- den aus dem Staatsarchiv Sigmaringen, dem Haus- archiv der Regierenden Fürsten von Liechtenstein in Wien, dem Gemeindearchiv Schaan, dem Famili- enarchiv Rheinberger, dem Liechtensteinischen Landesmuseum und dem Bayerischen Staatsarchiv (Fotokopie) in München verwendet. Rechtschrei- bung und Zeichensetzung der Quellentexte wurden den heutigen Regeln angepasst, sofern dies aus Verständnisgründen notwendig erschien. Als Fachliteratur dienten vor allem verschiedene Beiträge in den Jahrbüchern des Historischen Ver- eins für das Fürstentum Liechtenstein. Grundle- gend wichtig waren die Dissertationen von Malin, Quaderer, Geiger und Ospelt. 
Verschiedenen Personen und Institutionen möchte ich meinen Dank aussprechen: Die Fürstliche Regierung ermöglichte mir durch die gewährte Stundenreduktion von meiner Lehrver- pflichtung am Liechtensteinischen Gymnasium die zeitaufwendige Aufarbeitung des Quellenmaterials. Dem Kulturbeirat der Fürstlichen Regierung dem Historischen Verein und dem Schulamt danke ich für die ideelle und finanzielle Unterstützung meiner Arbeit. Sehr wichtig war für mich die stets zuvorkommen- de Hilfe, die ich in den Archiven erfahren durfte. Besonders danke ich Frau Dr. Kuhn-Rehfus, Ober- archivrätin in Sigmaringen, den Herren Dr. Alois Ospelt und lic. phil. Paul Vogt sowie den Mitarbeite- rinnen und Mitarbeitern des Landesarchivs in Va- duz, dem Leiter des Liechtensteinischen Landesmu- seums, Herrn lic. phil. Norbert W. Hasler, und Herrn Hugo Gassner, Gemeindearchiv Schaan. Ihre stets freundliche und hilfsbereite Haltung ging über die rein pflichtgemässe Erfüllung ihrer Aufgabe hinaus. Zu Dank verpflichtet fühle ich mich auch gegenüber Herrn Dr. Rudolf Rheinberger, der mir Einsicht in die Bestände des Familienarchivs Rheinberger er- möglichte, sowie Herrn Josef Biedermann für sein Verständnis, das er als Rektor des Liechtensteini- schen Gymnasiums meiner Arbeit entgegenbrach- te. Dem Redaktor des Jahrbuches, Fürstl. Rat Robert Allgäuer, und der Grafikerin Frau Silvia Ruppen vom Atelier Louis Jäger möchte ich für ihren Ein- satz und ihre wertvolle, vielseitige Hilfe bei der Ge- staltung und Drucklegung dieser Arbeit danken. Eine permanent wichtige Stütze während meiner Auseinandersetzung mit der vorliegenden Arbeit war mir meine Familie, die mich gedanklich beglei- tete; vor allem danke ich meiner Frau, die als kriti- sche Lektorin die Texte durchgesehen hat. 6
        

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