/5 — Zur Abwechslung bekam der neue Besitzer von Kißlegg — Freiherr Johann Jakob — schon im ersten Jahre Anstünde mit seinen Untertanen. Diese klagten gegen ihn bei der Ritterschaft, daß er die von der Ritterschaft ausgeschriebenen Anlagen nicht gerecht verteile uud gewisse Leute — wie deu Gerichtsmann zu Waltershofen nnd der Wirt zum Düreu von dieser Steuer frei lasse. Um den Aufruhr zu dämpfen, trat eine unparteiische Kom- mission — im Auftrage der Ritterschaft zusammen (Wolf Bern- hard Freiherr v. Muggenthal, Johann Konrad Freiherr v. Alt- mannshausen). Sie entschieden: Die Aufrührer, besonders die Rädelsführer, hätten die schwerste Strafe verdient, die ihnen aber in der Erwartung besserer Aufführung für diesmal geschenkt sein soll. Der Freiherr soll die Untertanen bei ihren Rechten belassen. Die Ritterschaftsanlagen sollen fürder durch einen eigens zu be- eidenden schellenbergischen Amtmann eingezogen nnd verrechnet werden. Sowohl der Gerichtsmann zu Waltershofen, als der Wirt zum Düreu sollen uach der Anzahl ihrer Winterfuhren zn den Ritterschaftsanlagen herangezogen werden. Noch im Jahre 1656 starb der ältere der beiden Brüder, Friedrich Dionys, mit Hinterlassung von fünf noch unmündigen Kindern. Johann Jakob, Freiherr v. Schellenberg zn Kißlegg Waltershofen und Rötsee. kaiserl. Rat zr. f 25. Nov. 1692. Gemahlin Anna Maria v. Gramont Friedrich Dionys, Freiherr v. Schellenberg, Herr zu Vesenheim:c. i 1656 Gemahlin Maria Magdalena v. Neuenstein . Maria Anna 1- >7Si Nach .Haus Christoph II. Tode wollte der Prälat von St. Gallen das kißleggsche Lehen der Familie v. Schellenberg sür so lange entziehen, als sie nicht die Schuld au ihn würde abge-
        

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