Von der dritten Frau, der Anastasia v. Grcnnont, hatte Hans- Christoph keine Kinder. Friedrich Dionys 
vermählte sich mit Maria Magda- le na v. Neuen stein. Am 9. Februar 1655 kaufte er von seinem Bruder Johann Jakob und dessen Gemahlin Maria Anna v. Graudmout (Gramont) ein Haus iu Straßburg „zum Knopfel" genannt für 450 fl, wobei der Verkäufer versprach, seine Schwester Barbara wegeu ihres an dieses Haus zu macheudeu Anspruches- anderweitig besriedigeu zu wollen. Hans Jakob heiratete in demselben Jahre (1655) die Anna. Maria v. Grandmont, Tochter des f Franz v. Grandmont,. Ritters, nnd der Barbara v. Psirt. Sie brachte 2000 fl Heirats- gut uud 500 Thaler Mvrgeugabe. Bei der Heiratsabrede waren anwesend: Christoph Giel v. Gielsberg, Wvls Vernhart Freiherr v. Muggenthal, Georg Ludwig v. und zu Ratzenriet, Nikolaus v^ Graudmout, Kämmerer des Erzherzogs Ferdinand Karl Obrister,. Hanptmann der vier Waldstädtc am Rhein, Obcrvogt zu Lanfen- berg und Nheinseldeu, Haus v. Pfirt. Hans Jakob scheint die Rolle eines Familienoberhauptes gehabt zu haben. Am 19. September 1655 schrieb er an den Johann Christoph Giel v. Gielsberg, welcher kemptischcr Rat nnd Vogt zu. Lauterach war, seiueu „Vetter uud Bruder", er habe Mitteilung, erhalten, daß sein Brnder Ernst sich unverzüglich beim Fürstabt auf Schwablsberg 
einfinden soll. Er habe vorher beim Herrn v.. Muggenthal, dem Vormünder der beiden jüngeren Brüder, ange- fragt und um seine Einwilligung gebeten. Da der Brnder aber erst iu wenigen Tagen von Konstanz her erwartet sei, werde er dafür sorgen, daß er bald eintreffe. Am 24. Sept. schrieb er an den neu- gewählten Abt Romanus von Kempteu. Er wünschte ihm Glück zur Wahl und lange, glückliche Regierung. Auf des Abtes speziellen. Wunsch schicke er seineu Bruder Ernst an ihn, den er dem Abt besonders empfiehlt. Er hoffe, daß 
Ernst sich stets gehorsam und' fromm verhalte. Er empfahl 
auch sich der Gnade des Fürstabtes. Ernst entsprach aber diesen Erwartungen nicht, sondern ver- ließ das Kloster schon nach wenigen Wochen. Am 6. Dezember schon schrieb Abt Romanns an den Freiherrn Hans Jakob, es sei ihm leid, daß 
Ernst sich nicht länger im Kloster aufgehalten und für den geistlichen 
Stand so wenig Eifer an den Tag gelegt habe;.
        

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