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- durch deu Landkomthnr zu Altshausen auf dem Wege eiues Kom- promisses beigelegt wurden. Aber die beiden Herren waren dessen, bald wieder unzufrieden und klagten aufs neue. Noch im April 1599 schwebte der Handel. Sehr wahrscheinlich handelte es sich um die Schuld vou 2000 fl, welche Hans Christoph i. I. 1584 bei Konrad Sigmund v. Freiberg-Eiseuberg aufuahm und Dietrich v. Horb und Joseph Ludwig v. Razeuriet verbürgten. Am 4. Dezbr. 1600 schrieben Hans Martin Rosenbusch zir Notzingen, bayrischer Pfleger uud Landrichter zu Haydau — und Georg David v. Lerchenfeld auf Unterpremberg und Nickhofen, kurfürstl. Rat zu Straubing, au Gabriel Dionys v. Schellenberg und an Hauprecht Hnmpiß v. Waltrams, als die einstigen Vor- münder der nun s Susanna Herwart v. Hohenburg geb. Jlsnng, uud au die Witwe Anna Fugger, Freiin v. Kirchberg und Weißen- horn geb. Jlsnng v. Tratzberg - - daß ihr Bruder und Schwager Hans Leonhart v. Rosenbusch zu Notzingen, Sohn des f Hans Jakob Rosenbnsch, sich zu verehelichen wünsche mit der Jungfrau Maria Jakoba v. Schellenberg, des f Hans Christoph v. Schellen- berg, Pflegers zu Schongau hinterlassenen Tochter. Sie bitten um den Konsens. Zu Anfang des Jahres 1602 hatten auch die beiden Fräulein den Oheim Gabriel Dionys v. Schellenberg und den Hans Hnm- piß v. Waltrams zu Pfaffeuweiler zu Vormündern. An sie schrieb die Witwe Anna Fugger, Freiiu v. Kirchberg und Weißenhorn, Schwester der i Susanna Jlsnng damals: Hans Leonhart v. Rosenbnsch werbe um ihre Nichte und Pflegetochter Jungfrau Maria Jakoba v. Schellenberg. Sie habe von dem Bewerber nur Gutes gehört. Er habe auch schöne Besitzungen, 5 eigene Güter, im ganzen ein Vermögen von zirka 100,000 fl. Sie ratet daher, diese Werbung sofort anzunehmen, da Jakoba ja wenig Vermögen habe. Sie habe das auch dem alteu Herrn Hans Ulrich v. Schellenberg zu Kißlegg und der alten Frau v. Schellenberg, der Ahnfrau der Jakoba (Barbara geb. v. Pappeuhcim) zu wisse« getan. Sie bittet die Vormünder, wenn sie auch für die andere Base Anna Maria v. Schellenberg eine gute Heiratsgelegeuheit wüßten, es ihr kundzutun (Reg. 903). Demnach waren damals- diese beiden Schwestern nicht mehr bei ihrer Mutter Susauna, sondern bei einer Schwester derselben, Anna verwitwete Gugger.
        

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