Die Nachkommen Se§ Asilgang. gcd. lU. ̂cbi. 151? gcb.'iä. Mai Id>8 geb. i. Ot/. ISZ1 ged. 15>S geb. iZ, Mai 1SSU gcb.-5i. Iuni 15,!^! Hans Ulrich haben wir bereits kennen gelernt als Vertreter seines betagten Vaters in den vielen Prozessen desselben. Wieder- holt appellierten sie an das Kammergericht zu Sveyer gegen das Landgericht zu Schwaben, dessen Jurisdiktion sie nicht über sich anerkannten. Von 1554—1600 ist er ununterbrochen teils als Kläger, teils als Beklagter in. Prozessen vor demselben Gerichte verwickelt gewesen. Es wurde prozessiert gegen das Landgericht, dessen Entscheidungen wegen Jmkompetenz verworfen wurden, gegen Lehenleute wegen heimgefallenen Lehen, gegen die Inhaber an- grenzender Gebiete wegen strittigen Gerechtigkeiten, gegen Juden wegen Geldforderungen, appelliert von dem Hofgericht zn Nottweil. Im Jahre l560 führte Haus Ulrich Prozeß beim Kammer- gericht gegen, den Truchseß Heiurich v. Waldburg wegen Injurien. Der v Schellenberg hatte eiu Urteil des geistlichen Gerichtes zu Maiuz (Jahrbuch von 1908 S. 96) in ihrer Streitsache wegen des Zehnten zu Eindürnen (1555), nachdem vom mainzischen Ge- richte schon an die päpstliche Curie appelliert war, vou der Kanzel verkünden lassen. Da klagten die v. Waldburg vor dem kaiserl. Hofgericht zu Rottweil uud verlangten überdies einen Schaden- ersatz von 10,000 Gulden. Der v. Schellenberg verlangte Ab- weisung dieser Klage und appellierte von dem Hofgericht Rottweil an das Reichskammergericht zu Speyer. Noch im Jahre 1572 war der Streit wegen des Zehnten zu Eindüruen nicht beendet.
        

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