DAS GRAPHIKKABINETT NORBERT W. HASLER genden in 80 malerischen Ansichten von der Quelle bis zur Mündung» (Abb. 3). Im selben Werk veröf- fentlicht und von derselben Hand stammend ist das anschliessende Blatt von Vaduz, die berühmte An- sicht von der alten Schloss-Strasse mit Blick auf das Dorf und Schloss Vaduz (Abb. 4). Immer wieder haben Maler diesen Standort gewählt, so etwa P. Feldmann, F. Bachmann, F. Barbarini, A. Heil- mann oder M. Menzinger, von dem gleich mehrere Skizzen, Zeichnungen und Aquarelle von diesem Punkt ausgehen. Ein bedeutendes Blatt und demzufolge auch an zentraler Stelle ausgestellt ist die Bleistiftzeichnung «Parthie aus Vaduz (das sogenante heilig Krüz) wie es war anno 1865» von einem bislang unbekannten Zeichner. Bis ins Detail ausgeführt und mit entspre- chenden Legenden versehen, zeigt es noch Beste- hendes und längst Verschwundenes entlang der Landstrasse, vom Landesverweserhaus und dem heutigen Museumsbau bis hin zur ehemaligen St. Florins-Kapelle, mit einem Wort, das heutige Regierungsviertel (Abb. 5). Auch Moriz Menzinger (1832-1914), ein vor wenigen Jahren wiederent- deckter Maler und Zeichner, ist mit einem bedeu- tenden Aquarell aus dem Jahre 1850 vertreten. Es zählt ebenfalls zur Sammlung des Landesmuseums 
Abb. 5: Vaduz. Ansicht von Westen. «Parthie aus Vaduz (das sogenante hei- lig Krüz) wie es war anno 1865». Bleistiftzeichnung Abb. 6: Vaduz. Blick von Norden. Aquarell von Moriz Menzinger, um 1850 261
        

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