dreimonatiges Volontariat bei der Zentralredaktion des «Historischen Lexikons der Schweiz» in Bern. Im August 1989 bezog die Redaktion des «Histori- schen Lexikons für das Fürstentum Liechtenstein» ihr Büro in Vaduz. Eingehende Vorabklärungen hinsichtlich der EDV für die Erstellung des Lexikons sowie die Erarbeitung verschiedener organisatori- scher Richtlinien und Reglemente bildeten die Haupttätigkeit des Redaktors. Der Historische Verein als Träger des liechtensteini- schen Lexikonprojekts schloss am 2. Oktober 1989 mit der Stiftung «Historisches Lexikon der Schweiz» eine Vereinbarung betreffend die wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit bei der Projektie- rung, Herstellung und Vertreibung der beiden Hi- storischen Lexika ab. Diese Vereinbarung ist für den kleineren Partner von besonderer Wichtigkeit, erhält er doch so Zugang zu den Arbeitserträgen des grossen schweizerischen Lexikonprojekts. Mit der Vereinbarung und den vom Vereinsvorstand be- schlossenen Reglementen wurde im Berichtsjahr die rechtliche und organisatorische Grundlage für das liechtensteinische Lexikonprojekt geschaffen. 
VERSCHIEDENES Die Karl Mayer-Stiftung Hess dem Historischen Verein eine Vergabung von Fr. 50000.- zum Aufbau eines Forschungs- und Publikationsfonds zukom- men. Mit diesem grosszügigen Betrag wollte die Stiftung die Tatitgkeit des Vereins im Dienste der liechtensteinischen Geschichtsforschung besonders anerkennen und fördern. Der Verein ist seit einiger Zeit bemüht, eigene Mittel zur Förderung wissen- schaftlicher Forschungen und Publikationen zu be- kommen. Dank solcher Vergabungen kann der Verein in einem gewissen Rahmen unabhängig von staatlichen Finanzbeiträgen gezielt bestimmte For- schungsarbeiten fördern. Ein überaus grosszügiges und wertvolles Geschenk machte Herr Prof. Ernst Nigg. Herr Nigg übergab dem Verein eine Originalausgabe von Peter Kaisers «Geschichte des Fürstenthums Liechtenstein (1847), versehen mit der Widmung «Herr Bundes- statthalter von Mohr zur Erinnerung vom Verfas- ser». Die Vereinsbibliothek hat durch diese Verga- bung eine besondere Bereicherung erfahren. Vaduz, im März 1990 Dr. Alois Ospelt, Vorsitzender 228
        

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