DAS HAUS LIECHTENSTEIN IN DER DEUTSCHEN LITERATUR / GRAHAM MARTIN % a f d) e n b u 0 für tli »aterltinöifdje @ e f $ i $ t e. -5 Ii tu IgI91 t Ii pur* Sit grep̂entii con Jponrupt unb oon OTetnpanSfp. © < tf> « t e r 3al?rgaiit; 3ßtt ift Per TJtann, 10er rennt tpa, Per fo Perwegen fiepte SSep Sauet Denis! es reei*et, Port reo er ftebt, Per 9einP; Der tag »irP noa) g e rp o n n e n , per febpn p e r 1 p r e n f*eint. VI. i Titel «Romanzen vom unbekannten Ritter» und wurde im Taschenbuch für vaterländische Ge- schichte des Freiherrn von Hormayr in Wien veröf- fentlicht.14 Mit einer Prise dichterischer Freiheit wird das Geschlecht der Liechtensteiner und dessen Stammburg beschrieben: Wohl manch ein Held und Sänger zog aus des Schlosses Thor Diess Wapen auf dem Schilde, zu Sang und Streit hervor; Gepriesen in allen Landen ist jener Heldenreih 'n (S. 3) (Der Verweis auf «Sänger» lässt schliessen, dass Zedlitz die Murauer Linie miteinbezogen hat!) Hauptfigur dieses Gedichts ist ein Held aus dem späten Mittelalter, Christoph von Liechtenstein, aber auch die zeitgenössischen Militärs Fürst Johann I. und sein Vetter Alois werden durch den Dichter mit ihm namentlich in Zusammenhang gebracht. Die letzte Strophe beginnt mit folgenden Versen: Zu Ostreich unterm Walde, blickt noch die Burg hervor. Auch itzt ziehn wackre Helden zum Kampf aus ih- rem Thor; Und weil es stäts wie Säulen gestanden im Gefecht, 
Ward lange schon gefürstet das rühmliche Ge- schlecht. (Dieses Gedicht wird im folgenden unter den Figuren «Christoph I.», «Fürst Johann I.», «Fürst Moritz Josef» sowie «Fürst Alois Gonzaga» weiter betrachtet.) 11) Dieser Hinweis findet sich in Ludwig August Frankls Werk «Zur Biographie Franz Grillparzers», Wien, Pest u. Leipzig 
21884, S. 14. Die betreffende Spende scheint im Fürstlichen Hausarchiv nicht belegt zu sein (Mitteilung des früheren Archivdirektors Dr. Gustav Wilhelm); nach der jetzigen Archivarin. Frau Dr. Evelin Oberhammer, wurden die kleineren Spenden des Fürsten nicht immer einzeln vermerkt. Die Tatsache der Spende scheint auch nicht im Fürstenhaus überliefert worden zu sein (freundliche Mitteilung von S. D. Erbprinz Hans Adam von Liechtenstein). 12) Leopold Andrian, Erinnerungen an meinen Freund, in: Hugo von Hofmannsthal. Die Gestalt des Dichters im Spiegel der Freunde, hrsg. von Helmut A. Fiechtner, Wien 1949, S. 56. Der Monarchist Andrian, 1875-1951 (mit vollem Namen Freiherr von Andrian-Werburg) wur- de übrigens 1920 Bürger des Fürstentums Liechtenstein. 13) Josef Christian Freiherr von Zedlitz. 1790-1862, in Pest und Wien ansässig. 14) Taschenbuch für die vaterländische Geschichte (Wien), 6. Jg.. 1825, S. 1-4 (wir zitieren aus dieser Ausgabe). Das Gedicht ist auch bei Falke (vgl. Literaturverzeichnis; Bd. 1, S. 391-394) sowie im Jubiläumsbüchlein «Liechtenstein im Liede» (s. Anm. 2; S. 20-26) abgedruckt. 87
        

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