Prinzessin Maria Josefa, Gräfin Harrach 1763-1833 Von den Kindern des Prinzen Karl Borromäus von Liechtenstein, Bruder des Fürsten Franz Josef L, hatten nachweislich vier freundschaftlichen Kontakt mit Johann Wolfgang von Goethe, obwohl dieser praktisch einer älteren Generation angehörte. Kei- nem Angehörigen des Hauses Liechtenstein war es beschieden, in den rein belletristischen Erzeugnis- sen des Dichterfürsten namentlich verewigt zu wer- den, aber diese vier Geschwister aus der Karl Borro- mäus'schen Nebenlinie (die Vettern und die Cousine der Fürsten Alois I. und Johann I.) erlebten alle Erwähnungen in Goethes veröffentlichen Schriften, sei es in den autobiographischen Erzählungen, in den Reiseberichten, Tagebüchern oder Briefen. Die älteste der Geschwister war Maria Josefa, auch als Josephine bekannt, die Graf Johann Ernst Har- rach heiratete. Goethe lernte das Grafenpaar im Sommer 1786 bei seinem Kuraufenthalt in Karlsbad kennen.'" Ein paar Monate später machte er in Rom die Bekanntschaft eines Bruders von Josephine (sie- he unten: «Fürst Josef Wenzel») und spricht in die- sem Zusammenhang in seiner Italienischen Reise von der «mir so werten Gräfin Harrach».''2 Volker Press bezeichnet Josephine Harrach als «eine emp- findsame, literarisch höchst gebildete Dame».93 
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