gungswinkel gilt mit 37°, bzw. 41°, für Ziegeleindeckungen bestimmt. Das Holzwerk zeigt im Bereiche über der Küche mittlere, zum West- giebel hin nur schwache Russschwärze und deutet uns damit, dass der Rauch aus der Küche noch kurze Zeit ins Dachgeschoss geleitet wurde. Das Baudatum des Dachstuhles ist mit den dendrochronologischen Proben Nr. 10 bis 17 mit 1743 ermittel (Abb. 22). Der ursprüngliche Dachstuhl, wie er ca. 40 cm tiefer direkt auf dem Blockbau aufgelegen haben mag, fehlt. Er lässt sich nicht nachweislich rekonstruieren, darf aber auf Grund unserer Kentnisse baugeschichtli- cher Entwicklungen als stehende Konstruktion mit flachem Schwar- dach postuliert werden (Abb. 25). Auch nach Errichtung des heutigen Dachstuhles um 1743 sind im Dachgeschoss Änderungen vorgenommen worden. Am Stuhl sind die Abb. 22: Der stehende, russgeschwärzte Dachstuhl von 1743 und die östliche Giebelwand. 104
        

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