Fenster der lichten Weite von 60 mal 60 cm, samt Falz für den Innenanschlag eines Fensterrahmens (Abb. 10 und 19). Wie Bohrlö- cher zum Ansetzen einer Stichsäge zeigen, ist die Öffnung sekundär in die bestehende Wand gearbeitet worden, was nicht ausschliesst, dass dies bereits zur Bauzeit 1592 geschehen ist. Bei Blockbauten wurden Fenster oft erst nach dem Aufrichten der Wände ausgesägt. Im Obergeschoss weist wiederum die Westwand der grossen Kammer (Abb. 9 und 20) Reste der ursprünglichen Fensteröffnung mit lichter Höhe von 70 cm auf. Wie in der Stube sind auch hier an West- und Südwand die Fenster zu den Bauetappen II b und III geweitet und geändert worden. In der kleinen Kammer lässt sich, analog zum Befund in der Nebenstube, an der Westwand kein ursprüngliches Fenster mehr nachweisen (Abb. 9). Hingegen finden wir an der Abb. 19: Nebenstube, Nordwand mit Fenster, darüber Nut und Unter- zugöffnung der ursprünglichen Decke. Die sockelartig vorspringenden Wandbohlen sind später zurückgeschrotet worden (helle Fläche). 101
        

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