Öffnung von 75 auf 140 cm. Der Durchgang von der Nebenstube zur Stube fehlt, diese ganze Blockwand ist ja später entfernt worden. Der Eingang von der Küche direkt in die Stube dürfte zur Bauetappe II (Einbau eines Treppenaufganges) erstellt worden sein. Er ist moderni- siert. Im Obergeschoss ist die Tür von der Küche in die kleine Kammer modernisiert, das südliche Gewände des ursprünglichen Einganges jedoch erhalten geblieben (Abb. 8). Der Durchgang zur grossen Kammer ist in seiner Originalität von 1592 vorliegend, wiederum dank dem Umstände, dass er ab Bauetappe II nicht mehr benutzt und mit Kantholzabschnitten verschlossen worden ist (Abb. 13, 14 und 15). Seine lichte Weite beträgt 75 auf 130 cm! Dies mag uns zeigen, wie bewusster und auch seltener die seinerzeitigen Bewohner ihr Schlafzimmer betreten haben dürften, als wir es uns heute gewohnt sind. Die Türpfosten, mit einfacher Fase geziert, sind genutet zur Aufnahme der verjüngten Wandbohlen. Das Türblatt, sowie Schliess- und Drehmechanismen fehlen. Abb. 15: Grosse Kammer, Nordost-Ecke mit dem ursprünglichen Eingang links und der sekundär durchgebrochenen Türöffnung rechts. 98
        

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