Einleitung Bieder, beinahe biedermeierisch steht das Bauernhaus Nr. 52 mit Stall und Scheune etwas oberhalb des Dorfes auf der Pralawisch und blickt mit seiner besonnten Stubenseite übers Rheintal gegen Gutenberg und Sargans (Abb. 1). Wer hätte ihm sein geschichtsträchtiges Innenleben zugetraut, bis 1986 zu einer gründlichen Renovation diverse moderne Wandverkleidungen entfernt worden sind. Die reichhaltige historische Bausubstanz hat die Denkmalschutzkom- mission der Fürstlichen Regierung veranlasst, uns mit einer bauge- schichtlichen Untersuchung des Wohnhauses zu betreuen. Wir danken den Kommissionsmitgliedern und Grundeigentümern für ihr Ver- trauen und Verständnis. Die Arbeit ist Anstoss geworden für eine Reihe weiterer Hausuntersuchungen im Fürstentum Liechtenstein,1 ja fast möchten wir sagen zu einer kleinen, systematischen Bauernhaus- forschung, wie sie erst in wenigen Regionen getätigt wird.: Abb. 1: Das Haus Nr. 52 mit West- und Südfassade. 81
        

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