schon länger auf Monti hingewiesen - auch, daß er seinen Aristodemos vorlesen wollte. Monti hatte 1783 Goethes «Werther» entdeckt - und war davon begeistert. Er schrieb «I pensieri d'amore», eine leidenschaftliche Imitation Goethes. Monti galt als Vermittler zwischen Goethe einerseits, Foscolo und Leopardi andererseits. Vittore Branca (Hg.), Dizionario critico della Letteratura Italiana, Bd. 3, Turin 1986, S. 215-220 (Lit.). Vgl. auch: Carlo Musceta, Vincenzo Monti, in: Letteratura Italiana: I Maggiori 2, Mailand 1956, S. 701-754. 40) Italienische Reise, Goethes Werke (Hamburger Ausgabe), Bd 11, München "1974, S. 142. Dabei ausführliche Kritik Goethes. Vgl. auch: Grumach (Hg.), Goethe. Begegnun- gen 3, S. 106. 41) Ebda. 42) Der Aristodemus hatte einen beachtlichen Erfolg. «Der Haupt Ackteur spielte sehr gut . . . man sah dem Schauspieler an, daß er die Anticken studiert hatte». Robert Steiger, Goethes Leben von Tag zu Tag, Bd. 2, Zürich/München 1983, S. 574. 43) Hrzan an Kaunitz, 1787 III 24 (wie Anmerkung 15). 44) Es handelte sich um Charlotte Stuart, die natürliche Tochter des Prätendenten Karl Eduard Stuart, Sohnes des letzten englischen Stuart-Königs Jakob II. Karl Eduard scheiterte 1746 bei einem Invasionsversuch in England. Dazu Goethes Werke (Hambur- ger Ausgabe) 11, S. 143. 45) Zu groß dürfte die Verstimmung nicht gewesen sein - nicht nur, daß Goethe gern sein «arkadisches» Abenteuer erwähnte - er stellte über die Erstausgabe seiner Italieni- schen Reise, das antike Motto «Et ego in Arcadia» aufgreifend, die Worte «Auch ich war in Arkadia». Arkadia «als geistige Landschaft» stand zwar im Vordergrund, aber die Aufnahme in die Gesellschaft dürfte nicht vergessen gewesen sein. Italienische Reise, Goethes Werke (Hamburger Ausgabe) 11, S. 581-583, Kommentar Herbert von Einem. Vgl. auch: Frank M. Fowler, «Arkadisch frei sei unser Glück.» The Myth of the Golden Age in Eigtheenth-century Germany, in: Publications of the English Goethe Society, NF 43, 1973, S. 1-27. 46) Tischbein an Goethe, 1821 V 14. Grumach (Hg.), Goethe. Begegnungen, S. 94. 47) So bei Heinrich Düntzer, Goethes Leben, Leipzig 1880, S. 391. Dagegen: Noack, Römischer Kreis, S. 197. 48) Karl Josef Emanuel (1765-1795), 1783/84 in Rom. Noack, Deutschtum 2, S. 358. Zur Biographie: Falke, Liechtenstein 3, S. 341-343; Adam Wolf, Fürstin Eleonore von Liechtenstein, Wien 1875, S. 202 f. 49) (1762-1802). Falke, Liechtenstein 3, S. 280-282. 50) (1767-1842). Wolf, Eleonore, passim; Falke, Liechtenstein 3, S. 344-347. 51) Noack, Römischer Kreis, S. 196-199. Noack plädierte sehr entschieden für Philipp Josef, obgleich alle Argumente dagegen sprachen. Josef Wenzel wohnte im Kloster S. Stefano del Cacco (1744-1747). Vgl. Noack, Deutschtum 2, S. 358. 52) Über die Schäfergesellschaft: Noack, Römischer Kreis, passim. 53) (1730-1789). Wolf, Eleonore, passim; Falke, Liechtenstein 3, S. 245-266. Zum Ende vgl. Wolf, Eleonore, S. 205-220. 54) Wolf, Eleonore, S. 58. Zu Fürst Franz Josef I. (1726-1782): Falke, Liechtenstein 3, S. 240-244.. 55) Das Zitat: Wolf, Eleonore, S 2 f. Zur Biographie: Wolf, Eleonore, passim; Falke, Liechtenstein 3, S. 266-274. Die Ehe hatte der Fürst Josef Wenzel gestiftet. Wolf, Eleonore, S. 17. Zur Kritik Eleonores gegenüber Josefs Reformplänen: Ebda. S. 157. 73
        

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