des Deutschen Fürstenbundes. Die Wahl Dalbergs zum Coadjutor von Mainz (1787), in: Histor. Zeitschr. 196, 1963, S. 36-73; überarbeitet in: ders., Das Reich. Friedensgaran- tie und europäisches Gleichgewicht, Stuttgart 1986, S. 353-400. Ferner: ders., Heiliges Römisches Reich, S. 198-211; Willy Andreas, Dalbergs Wahl zum Koadjutor von Mainz (1787) und die Politik Carl Augusts von Weimar, in: Archiv für Kulturgesch. 42, 1960, S. 309-334; Hans Tümmler, Carl August von Weimar und die Wahl Dalbergs zum Koadjutor von Mainz, in: Jahrbuch der Akad. gemeinnützige Wissenschaften zu Erfurt 55, 1941, S. 93-129; Klaus Rob, Karl Theodor von Dalberg (1744-1817), eine politische Biographie für die Jahre 1744-1806, Frankfurt 1984. Das Gerücht, daß Prinz Ludwig katholisch werden sollte, um Koadjutor werden zu können, war offenbar vom preußi- schen Minister Hertzberg lanciert worden. 10) Staatskanzler Kaunitz an Kardinal Hrzan, 1787 III 4 Wien (cpt). HHStA Wien, Staatskanzlei, Weisungen nach Rom. Vgl. auch: Renate Grumach (Hg.), Goethe, Gespräche und Begegnungen, Bd. 3, Berlin/New York 1977, S. 113. 11) Kardinal Franz Graf von Hrzan-Harras (1735-1804), aus bömischem Adel. Der Vater war Kreishauptmann von Leitmeritz gewesen. 1753-1758 Germaniker in Rom, 1770 Auditor der römischen Rota, 1779 Kardinal, 1780 Kaiserlicher Gesandter beim Heiligen Stuhl und Protektor der deutschen Nation in Rom. Als solcher vertrat er konsequent die kaiserliche Position gegen die päpstliche. Er verließ vor dem Druck der Französischen Revolution 1796 Rom und wurde 1800 Bischof von Steinamanger in Ungarn. Sebastian Brunner, Die theologische Dienerschaft am Hof Josephs IL, geheime Korrespondenzen und Enthüllungen zum Verhältnis der Kirchen- und Prophange- schichte in Österreich, Wien 1868; Friedrich Noack, Deutschtum in Rom 2, S. 279; Constantin Wurzbach, Biogr. Lexikon des Kaisertums Österreich 9, Wien 1863, S. 364 f. 12) Hrzan an Kaunitz, 1787 III 3 Rom (Orig.). HHStA Wien, Staatskanzlei, Berichte aus Rom 285. Druck: Brunner, Theologische Dienerschaft, S. 150-153; auch: Grumach (Hg.), Goethe, Begegnungen 3, S. 113. 13) Elisabeth Katharina Goethe an Johann Wolfgang von Goethe, 1786 III 17 Frankfurt (eigenhändig). HHStA Wien, Staatskanzlei, Berichte aus Rom 285. Druck: Brunner, Theologische Dienerschaft, S. 157 f. Ferner: Goethes Werke (Artemis-Ausgabe), Erg. Bd. 1, Zürich 1960, S. 555 f. 14) Josef von Hudelist (1759-1818) war zuerst Erzieher und Privatsekretär im Haushalt von zwei Kardinälen, seit 1785 in Rom bei Hrzan, 1791 Botschaftsrat in Neapel, 1795 in Wien, 1798 Gesandtschaftssekretär in Berlin, 1799-1801 Geschäftsträger, 1801 Bot- schaftsrat in St. Petersburg, 1803 Wirklicher Hofrat bei der Staatskanzlei, 1818 in Abwesenheit Metternichs Leitung der Staatskanzlei. Allg. Deutsche Biographie (ADB) 13, 1881, S. 277; Neue Deutsche Biographie (NDB) 9, 1972, S. 710. 15) Hrzan an Kaunitz, 1787 III 24 Rom (Orig.). HHStA Staatskanzlei, Berichte aus Rom 285. Druck: Brunner, Theologische Dienerschaft, S. 156 f. Ferner: Goethe, Begegnun- gen, S. 113 f. Tischbein opferte der Betreuung Goethes in Rom Monate und löste sich dann auf der gemeinsamen Reise nach Neapel, um nicht allzusehr für die eigenen Arbeiten belastet zu sein. Noack, Römischer Kreis, S. 186 ff. 16) Hrzan an Kaunitz, wie Anmerkung 12 und 15. 17) Vgl. die Anmerkung 9 zitierten Werke von Hans Tümmler. Dazu die Kritik in den ebda, zitierten Arbeiten von Aretin. 18) Karl Justus Obenauer, Goethe in seinem Verhältnis zur Religion, Jena 1923, S. 151. Vgl. Goethe, Tagebücher, Goethes Werke (Weimarer Ausgabe), Bd. III 1, S. 149. Allerdings hat dann die Italienreise eher Goethes Protestantismus gefördert. 7(1
        

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